Obwohl die Silvesternacht für die Einsatzkräfte im Heidekreis weitgehend ruhig verlief, gab es dennoch einige Vorfälle: So berichtet die Polizeiinspektion Heidekreis von mehreren Vorfällen aus verschiedenen Orten.
Unter anderem wurde in Munster am 31. Dezember gegen 21.45 Uhr aus einer Personengruppe heraus mehrfach mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen: „Trotz der sonst traditionellen Silvesterknallerei bedarf es bei der Verwendung einer zugelassenen Schreckschusswaffe einer behördlichen Genehmigung, welche in diesem Fall nicht vorlag. Zudem besteht der Verdacht, dass der Schütze sich außerhalb seines Grundstückes befunden hatte – was bei dem vorliegenden Fall ohne ‚kleinenWaffenschein‘ geschah. Daher wurde zunächst ein Strafverfahren eingeleitet und die Waffe in amtliche Verwahrung genommen“, heißt es im Polizeibericht.
Ebenfalls in Munster kam es einige Stunden zuvor zu einem Unfall, der noch glimpflich ausging: „Bereits am frühen Silvesterabend, 31. Dezember, gegen 18.20 Uhr kam ein Radfahrer mitten auf der Fahrbahn des Rehrhofer Wegs zu Fall. Einige herannahende Pkw konnten gerade noch ausweichen, um einen Aufprall zu verhindern. Der Grund des Sturzes des 47-jährigen Mannes dürfte hier der erhebliche Konsum alkoholischer Getränke gewesen sein“, so der Bericht der Polizei, die eine Blutentnahme anordnete und ein Strafverfahren einleitete.
In Walsrode kam es am kurz nach dem Jahreswechsel am 1. Januar gegen 1.40 Uhr in der Langen Straße vor einer Bar zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und mehreren Personen: „Das Opfer wurde hierbei leicht verletzt. Der Sachverhalt wurde aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet“, heißt es im Polizeibericht.