Bürgerbusverein Neuenkirchen: Neue „Zentrale“ und Fahrplanänderung

Ehrenamtliche suchen dringend weitere Fahrerinnen und Fahrer

Bürgerbusverein Neuenkirchen: Neue „Zentrale“ und Fahrplanänderung

Eine neue Bleibe für ihre „Zentrale“ suchen die Ehrenamtlichen des Neuenkirchener Bürgerbusvereins, da sie ihre bisherigen Geschäftsräume in der Falshorner Straße 26 verlassen müssen. Weil der Betriebsablauf auf einen zentralen Punkt angewiesen ist, stellt die Verwaltung ein vorläufiges Ersatzdomizil zur Verfügung. „Wir ziehen bis auf Weiteres in die Bücherei auf dem Schröers-Hof in der Kirchstraße in Neuenkirchen. Da die Hofanlage für Veranstaltungen und Trauungen reserviert ist, ist der Parkplatz hinter der Schmiede außerhalb der Hofanlage für den Bürgerbus gedacht. Wann es wieder Geschäftszeiten geben wird, geben wir rechtzeitig bekannt“, teilt 1. Vorsitzender Claus Manicke mit.

Gleichzeitig tritt ein Ersatzfahrplan in Kraft, der der Baustelle in der Behninger Straße geschuldet ist. Es verschieben sich in in erster Linie die Abfahrtzeiten innerhalb des Schnuckendorfes, ansonsten gibt es kaum Veränderungen. Die Bedarfshaltestelle Behningen wird nur noch jeweils einmal am Vor- und Nachmittag angefahren, wenn es denn Bedarf gibt. „Wir bitten das zu entschuldigen, jedoch ist Zeit nicht beliebig dehnbar und zum anderen wurde die Haltestelle noch nie genutzt“, erläutert Manicke.

Zudem sollten sich Neuenkirchener nicht wundern, wenn sie den Bürgerbus in Richtung Stichter See fahren sehen, denn: „Diese Strecke versetzt uns in die Lage, schnell ab der Haltestelle Pommernstraße die normale Route wieder zu bedienen“, erklärt der 1. Vorsitzende. Die Anpassungen zeigten einmal mehr, dass sich der Vorstand des eingetragenen Vereins nicht nur um das Einrichten und Abfahren zweier Linien kümmere, sondern das Ganze permanent auch an neue Rahmenbedingungen anpassen müsse.

Eine weitere wichtige Aufgabe sei es, dafür zu sorgen, dass genügend Fahrerinnen und Fahrer zur Verfügung stünden. „Und genau hier hapert es“, unterstreicht Manicke: „Obwohl alle Akteure 200 Prozent und mehr geben, schaffen wir es kaum, die Linien zu besetzen.“ Deshalb appelliert er mit Nachdruck an alle Bürgerinnen und Bürger, den Verein zu unterstützen und sich als ehrenamtliche Fahrerin oder ehrenamtlicher Fahrer zu engagieren. Die Kosten für einen Personenbeförderungsschein übernehme der Verein.

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