Um die Christi Geburt in der Kunstgeschichte geht es bei der Aktion, mit der sich am 16. Dezember der Kunstverein Springhornhof am „Lebendigen Adventskalender“ in Neuenkirchen beteiligt. Beginn ist um 18 Uhr.
Eigentlich geht es auf Darstellungen der Geburt Christi sehr bodenständig zu: ein Stall, Maria, Josef, einige Hirten und Tiere. Erst die Engel – meist ganz oben schwebend und mit Heiligenschein – machen deutlich, dass es sich um ein göttliches Geschehen handelt.Heute sind niedliche Engelfiguren fester Bestandteil jeder anständigen Weihnachtsdekoration. Aber wo kommen diese Flügelwesen eigentlich her? Wer kennt sich noch aus in der strengen Hierarchie der Himmelsboten? Und warum wirken manche der Engel auf Altarbildern so gar nicht lieblich? Um diese und andere Fragen geht es in einer kunsthistorischen Bildbetrachtung bei Apfelpunsch und herzhaftem Gebäck: Beginn der Veranstaltung in der Reihe „Lebendiger Adventskalender“ ist am Dienstag, 16. Dezember, um 18 Uhr auf dem Gelände des Kunstvereins Springhornhof in Neuenkirchen.
Auch der Internationale Dorfladen ist an diesem Abend geöffnet. Für Gartenfreunde wieder im Programm: „TTN Schwarzer Dreck“ – die anthropogene Schwarzerde aus der Lüneburger Heide. Außerdem erhältlich: die aktuelle Ausgabe des „Binneboom“, der Jahresschrift von Freudenthal-Gesellschaft und Heimatbund, mit einem Beitrag von Professor Dr. Martin Warnke über den Neuenkirchener Bildhauer Hawoli.