Gebete für Simbabwe

Frauen laden zum Weltgebetstag in Neuenkirchen ein

Gebete für Simbabwe

Die St. Bartholomäus-Kirchengemeinde Neuenkirchen feiert am Freitag, dem 6. März, um 19 Uhr im Gemeindehaus den ökumenischen Weltgebetstagsgottesdienst, dessen Texte Frauen aus Simbabwe geschrieben haben. Danach lädt das Team wieder zum gemeinsamen Essen landestypischer simbabwischer Speisen ein.

„Steh auf und geh!“ Das Motto des Weltgebetstages lädt dazu ein, sich den Erfahrungen, den Freuden und Nöten, den Hoffnungen und dem Glauben aus Simbabwe zu öffnen.

Die ehemalige britische Kolonie Südrhodesien liegt zwischen Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik. Die Frauen berichten von beeindruckenden Naturschönheiten, wie den Viktoria-Wasserfällen und Naturparks mit reicher Vielfalt an Pflanzen und Tieren.

Der Name Simbabwe bedeutet „Steinhaus“ und weist auf eine sehr alte Kultur hin. Das Land hätte mit seinen reichen Bodenschätzen und fruchtbaren Böden gute Vorraussetzungen für Wohlstand, aber es gibt massive wirtschaftliche und soziale Probleme sowie eine Hyperinflation als Folge von Diktatur, Korruption und verfehlten Reformen.

Simbabwe ist eins der ärmsten Länder der Welt mit einem riesigen Schuldenberg. Auch der Klimawandel setzt der einstigen Kornkammer Afrikas zu. Das Leben ist für viele zum Überlebenskampf geworden. Doch simbabwische Frauen sind stark, auch wegen ihrer gelebten Solidarität und ihrem Gemeinschaftssinn. Sie suchen nach Lösungen und kämpfen um ihr Recht in ihrem von Männern dominierten Land. Die Aufforderung Jesu an einen Kranken im Johannesevangelium, „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“, nehmen die Weltgebetstagsfrauen dort für sich in Anspruch. Sie dürfen nicht aufgeben und auf ihrer Matte liegen bleiben, sondern sie müssen aufstehen und für Veränderung in ihrem Land sorgen. Dabei hoffen sie auf weltweite Gebete am 6. März.

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