„Haus mit Leben füllen“

Anbau der Kita „Pusteblume“ offiziell eingeweiht

„Haus mit Leben füllen“

Schon das erste Gebäude der Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Neuenkirchen entstand 2017 in Rekordzeit: Baubeginn war damals Mitte März, Fertigstellung Ende Juli, Einzugstermin Anfang August (HK berichtete). Nicht wesentlich länger haben die Handwerker jetzt für die Erweiterung gebraucht: „Nach nur fünf Monaten Bauzeit von März bis August ist der Anbau nun seit rund einem Monat ‚in Betrieb‘“, freute sich Carlos Brunkhorst. Der Bürgermeister der Gemeinde Neuenkirchen hatte am vergangenen Mittwoch zur offiziellen Einweihung eingeladen: Zahlreiche Interessierte waren der Einladung gefolgt und machten sich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten.

Beim ersten Haus hatten die Holzrahmenbauweise und eine „passenden Vorlage“ die schnelle Umsetzung vor zwei Jahren möglich gemacht: Denn hierfür wurde baulich die Kindertagesstätte „Lütenhof“ der Lebenshilfe in Schneverdingen quasi „kopiert“ und in den Details an die Neuenkirchener Bedürfnisse angepaßt. Der Anbau hat nun mehr Zeit benötigt, ist auch etwas teurer, hat dafür aber auch mehr Platz und wurde in Massivbauweise errichtet: „In so kurzer Zeit Stein auf Stein zu bauen, war schon ‚sportlich‘, aber alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen und es geschafft“, lobte Markus Röhrs. Der Diplom-Ingenieur und Architekt, der das Projekt geleitet hat, hob in seiner Rede noch einmal die Leistungen der beteiligten Handwerker hervor.

„Alles lief gut“, bestätigte auch Brunkhorst. „Das Projekt hat ein Volumen von rund 1,2 Millionen Euro“, so der Bürgermeister, ein Anteil von etwa 750.000 Euro sei über Fördermittel von Bund und Land in die Finanzierung eingeflossen. „Schön, dass wir Eltern hier jetzt einen so adäquates Angebot für die Kinderbetreuung bieten können.“

„In Alt- und Neubau werden zusammen rund 90 Kinder in verschiedenen Gruppen betreut“, erklärte Antje Borgmann. Die Leiterin der Einrichtung und ihre Kollegin Daniela Timmermann sowie deren Team freuen sich über den zusätzlichen Platz von rund 460 Quadratmetern und natürlich über die neuen Möglichkeiten, die der Anbau bietet: „Wir sind sehr zufrieden und füllen die Räumlichkeiten des Hauses jetzt mit Leben“, so Borgmann. Und weiter: „Toll ist natürlich unser neuer Bewegungsraum, den wir vielfältig nutzen können. Zuvor mussten wir mit unseren Gruppen dafür immer in die Turnhalle gehen.“

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