In Neuenkirchen wird wieder die Filzkugel über das Netz geschlagen

Spartenleiter Meik Ahrens: Regeln müssen befolgt werden, „um die Sicherheit und Gesundheit aller Tenniskinder und Erwachsenen zu gewährleisten“

In Neuenkirchen wird wieder die Filzkugel über das Netz geschlagen

Von den Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus profitieren nun auch die Sportvereine. So freuen sich auch die Tennisspielerinnen und -spieler vom TSV Neuenkirchen, dass die Saison und das Training starten kann. Die Plätze wurden noch vor dem Corona-Shutdown hergerichtet und sind bereits jetzt sehr fest und gut bespielbar. Gänzlich ungetrübtes Sportvergnügen wie vor dem Ausbruch der Coronakrise wird es allerdings noch nicht geben, sind doch umfangreiche Regeln zu beachten und natürlich auch zu befolgen.

„Das Hygienekonzept von Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) konnte mit erhöhtem Aufwand schnell umgesetzt werden, so dass der Tennissport im Einzel mit zwei Personen pro Platz ausgeführt werden kann“, berichtet Spartenleiter Meik Ahrens. Auch das Tennistraining in Kleingruppen der Region Südheide, in der Neuenkirchen als Standort-Stützpunkt agiere, habe am gestrigen Montag begonnen. Das Vereinstraining beginne am 13. Mai „in kleinen Gruppen mit besonderen Maßnahmen.“ Natürlich sei die Situation „extrem anspruchsvoll“ für alle Tennisspieler, so der Spartenleiter, „und die Eltern müssen ihren Kindern gerade zu Beginn unterstützend zur Seite stehen.“

Mit Blick auf das Hygienekonzepts und die Sicherheitsmaßnahmen nennt die Spartenleitung einige der regeln, die beim Ausüben des Sports strikt einzuhalten sind. So müsse ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. Es gebe eine Wechselzone am Parkplatz. Die neue Trainingsgruppe dürfe erst zum Platz gehen, wenn die vorherige Trainingsgruppe den Platz mit Sicherheitsabstand verlassen habe. Pro Platz betreue jeweils ein Trainer kleinen Gruppen. Allerdings dürften stets nur zwei Tennisschüler aktiv gegeneinander spielen, damit sie auf ihrer Seite nicht den Mindestabstand unterschreiten. Die nicht spielende Person müsse in einer Ecke mit genügend Abstand warten.

Und es gibt weitere Auflagen: Die Tennisbänke dürfen in Pausenzeiten nur mit einem großen Unterleghandtuch genutzt werden, damit kein Schweiß auf die Bänke gerät. Jeder Schüler darf nur speziell für ihn gekennzeichnete Bälle beim Aufschlag in die Hand nehmen. Trainerbälle oder Bälle vom Gegner dürfen nur mit dem Schläger zurückgeschlagen werden. Jeder Schüler bekommt eine Ballsammelhilfe, die vor Trainingsbeginn desinfiziert werden muss. Die Abziehgeräte müssen am Ende der Stunde mit Einmalhandschuhen genutzt werden.

Alle Tennisspieler müssen sich mit einem eigenen Stift in ein Tennislogbuch eintragen. Beginn und Ende des Spielens ist darin festzuhalten. Das Tennishaus darf nicht betreten werden. Ausnahme sind die Toiletten unter besonderen Hygienebedingungen und ausreichend zur Verfügung stehenden Seifenprodukten, Händedesinfektion und Flächendesinfektion.

„Es gibt noch weitere Regeln, die wir alle auch gern umsetzen, um die Sicherheit und Gesundheit aller Tenniskinder und Erwachsenen zu gewährleisten“, so Spartenleiter Meik Ahrens, „aber wir freuen uns alle, dass wir unseren Sport wieder unter freiem Himmel ausüben dürfen.“

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