Licht und Video sowie Klänge aus dem Computer und von Instrumenten

Außergewöhnliches Konzert auf dem Gelände des Kunstvereins Springhornhof: „oh ton-Ensemble“ präsentiert „Klang & Bewegung“

Licht und Video sowie Klänge aus dem Computer und von Instrumenten

„Klang & Bewegung“ - so heißt das Programm, das das Oldenburger „oh ton-Ensemble“ am Samstag, dem 26. September, um 19 Uhr im Ateliergarten des Bildhauers „HAWOLI“ auf dem Gelände des Kunstvereins Springhornhof in Neuenkirchen präsentiert. In diesem außergewöhnlichen Open-air-Konzert bringen die Künstler Licht und Video, Klänge aus dem Computer sowie Klänge von Instrumenten stimmungsvoll zum Einsatz.

Gespielt wird ein Stück von Steve Reich, einem sehr bekannten Komponisten der „Minimal Music“, das mit Ohrwurm-Qualitäten aufwartet. „Towards the sea“ des japanischen Komponisten Toru Takemitsu, der auch ein bekannter Filmkomponist ist, ist im traditionellen Verständnis komponiert und wird entsprechend musiziert. Bei anderen Werken wird die Ausleuchtung wichtig und es kommt Elektronik hinzu, wie zum Beispiel im Werk von Alexander Schubert. Hier lösen die Bewegungen der Instrumentalisten über Sensoren Klänge aus dem Rechner aus, die mit dem Instrumentalspiel verbunden sind. Das Zusammenspiel von Musik und Video thematisiert der portugiesische Komponist Igor C. Silva. Beim Stück von Thierry de Mey ist hingegen kaum ein Ton zu hören, hier ist gibt es fast „Bewegung pur“.

Das „oh ton-Ensemble“ besteht seit 30 Jahren und hat sich auf die Kunstmusik der Gegenwart spezialisiert. Vorwiegend wird Musik aus den vergangenen 20 Jahren aufgeführt und nur in Ausnahmen auf die Klassiker der Moderne und Werke aus der Zeit nach 1945 bis 1990 zurückgegriffen. Das Ensemble hat keinen Chefdirigenten und setzt sich aus Musikerinnen und Musikern vorwiegend aus dem norddeutschen Raum zusammen. Die Besetzung reicht vom Ensemble mit mindestens fünf Interpretinnen und Interpreten bis zum herkömmlich besetzten Kammerorchester.

Das Konzert in Neuenkirchen präsentiert der Kunstverein Springhornhof in Zusammenarbeit mit „Musik 21 Niedersachsen“, dem niedersachsenweiten Netzwerkprojekt für Neue Musik. Großzügige finanzielle Unterstützung leisten die Stiftung Niedersachsen und die Stadt Oldenburg. Vor und nach dem Konzert haben die Besucher Gelegenheit zum Besuch der aktuellen Ausstellung „Worddust everywhere“ von Natalia Stachon. Es wird Eintritt erhoben.

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