Mordkommission fragt

Neuenkirchen: Bürgerinnen und Bürger werden um Mithilfe gebeten

Mordkommission fragt

In ihren Ermittlungen zum Gewaltverbrechen, das am 27. Juli Neuenkirchen erschüttert hat (HK berichtete), setzt die Polizei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung. Sie wendet sich deshalb jetzt direkt an die Bürgerinnen und Bürger.

Am Montag, dem 27. Juli, wurde das pensionierte Lehrerehepaar Annegret und Kurt G. in seinem Haus im Neuenkirchener Lohweg durch Einwirkung stumpfer Gewalt getötet. Ein drittes Opfer, eine 56jährige Frau, wurde schwer verletzt.

Zur Aufklärung des Verbrechens wurde bei der Polizeiinspektion (PI) Heidekreis in Soltau die Mordkommission „Lohweg“ eingesetzt, die derzeit Spuren sichert und Zeugen befragt.

Wie die PI mitteilt, sei es für diese Arbeit unter anderem auch wichtig, den Tagesablauf der Opfer vor der Tat zu rekonstruieren. Hierbei seien die Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Die Polizei fragt daher:

• Wer hat am Montag, dem 27 Juli 2020, die späteren Opfer vor der Tat noch gesehen oder auf andere Weise Kontakt zu ihnen gehabt?

• Wer hat am Tattag - insbesondere zwischen 18 Uhr und 20.35 Uhr - Beobachtungen am betroffenen Wohnhaus oder im Umfeld gemacht, zum Beispiel Personen oder Fahrzeuge gesehen?

Jede Beobachtung, so die PI, könne wichtig sein. Für das Wochenende wird bei der Polizei in Soltau jeweils zwischen 9 und 18 Uhr ein Hinweistelefon unter Tel.: (05191) 9380411 geschaltet sein. Sollte dies nicht erreichbar sein, können Zeugen die Amtsnummer (05191) 93800 wählen.

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