Nachholtermine für „Alice im Solarpunk“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Poetischer Spaziergang mit Schauspiel, Geschichten und Musik am 5. und 6. September rund um den Springhornhof in Neuenkirchen

Nachholtermine für „Alice im Solarpunk“

Nach den krankheitsbedingten Ausfällen im Juli steht nun fest: „Alice im Solarpunk“ wird am ersten Septemberwochenende nachgeholt. Die Aufführung ist am Samstag, 5. September, um 16 Uhr als Premiere sowie am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr in Neuenkirchen zu erleben. Das Projekt in Kooperation mit dem Theater Metronom verbindet Schauspiel, Erzählkunst und Live-Musik mit einem Spaziergang durch die Landschaft rund um den Springhornhof und den Schroershof in Neuenkirchen. Die Aufführung findet unter freiem Himmel statt. Bei schlechtem Wetter wird sie nach drinnen verlegt.

Ausgehend von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ laden die Performerinnen Nora Haakh und Sofie Alice Millergemeinsam mit der Musikerin „RENU“ in eine fantastische Welt ein. Gemeinsam mit Alice und dem Hutmacher begegnen die Besucherinnen und Besucher weiteren mythischen Frauenfiguren, die den Sprung in neue Welten wagen.

Dabei trifft märchenhafte Naturverbundenheit auf aktuelle Entwicklungen der biologischen Forschung und Zukunftsvisionen des Science-Fiction-Genres Solarpunk. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine Zukunft aussehen könnte, in der Mensch, Natur und Innovation in einem kreativen und nachhaltigen Miteinander verbunden sind.

„RENUs“ virtuose indische Percussion und zarte elektronische Klangkunst begleiten den Spaziergang. Die Landschaftskunstwerke des Kunstvereins Springhornhof werden dabei zum lebendigen Bühnenbild. So entsteht eine rund anderthalbstündige Performance, die Bewegung, Theater, Musik und Naturerfahrung miteinander verbindet – quasi ein „Phantasiemuskeltraining für zukunftsfähige Lebensweisen“, das die Sinne schärft und neue Perspektiven eröffnet.

Am Sonntag, 6. September, um 11 Uhr, bietet der Springhornhof außerdem eine Sonntagstour ins Moor an. In einem Werkgespräch mit anschließender Moor-Erkundung treffen der Künstler Philipp Modersohn und Wolfgang Löwe, der langjährige Leiter des Bundesforstbetriebs Niedersachsen in Wense, aufeinander.

Künstlerisches Denken und ökologisches Fachwissen verbinden sich zu einem Dialog über Landschaft, Natur und die Bedeutung des Moores. Der Beginn ist am Springhornhof, anschließend geht es für einen kurzen Abstecher mit dem Pkw ins Gelände. Festes Schuhwerk ist erforderlich.

Wer beide Veranstaltungen am Sonntag verbinden möchte, kann im Anschluss an die Moor-Tour um 14 Uhr den Theaterspaziergang besuchen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es zwischen den Veranstaltungen einen kleinen Mittagsimbiss.