Vollsperrung erforderlich | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Heidjers Stadtwerke erneuern Abwasserkanäle und verstärken Stromversorgung im Kernort Neuenkirchen

Vollsperrung erforderlich

Die Heidjers Stadtwerke erneuern ab Montag, 13. Juli, die bestehenden Regen- und Schmutzwasserkanäle in der Pastor-Wittkopf-Straße in Neuenkirchen – und das macht eine Vollsperrung erforderlich, wie das Schneverdinger Versorgungsunternehmen informiert: „Der Anliegerverkehr bleibt frei“, so die Mitteilung der Heidjers Stadtwerke.

Nach der Einrichtung der Baustelle am 9. Juli ersetzen die Stadtwerke auf rund 130 Metern die rund 60 Jahre alten Kanalrohre: „Die Arbeiten erfolgen in offener Bauweise und dauern voraussichtlich bis Ende September“, so die Stadtwerke, die im Zuge der Baumaßnahme außerdem die Stromversorgung im Kernort Neuenkirchen verstärken wollen.

„Grund für die Kanalerneuerung ist der Zustand der Leitungen. Eine Kamerabefahrung im Zuge einer Baumaßnahme in der benachbarten Straße Im Kamp hatte gezeigt, dass die Kanäle in der Pastor-Wittkopf-Straße saniert werden müssen“, heißt es in der Mitteilung des Versorgungsunternehmens.

„Die Befahrung hat uns ein genaues Bild vom Zustand der unterirdischen Infrastruktur gegeben“, erklärt Philipp Rosenthal, Abteilungsleiter Gas, Wasser, Abwasser der Heidjers Stadtwerke, und ergänzt: „Solche Untersuchungen helfen uns, Schäden frühzeitig zu erkennen und Sanierungen gezielt zu planen, bevor größere Probleme entstehen.“ Die Sanierungsarbeiten führt die Baggermeyer-Tiefbau GmbH aus Neuenkirchen-Delmsen im Auftrag der Heidjers Stadtwerke aus.

Weil die Kanalisation mittig unter der Fahrbahn verläuft, wird die Pastor-Wittkopf-Straße im Baubereich während der Arbeiten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt: „Um die Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten, baut das Team der beauftragen Firma den alten Kanal abschnittsweise aus und ersetzt ihn durch neue Rohre. Der Anliegerverkehr bleibt grundsätzlich frei. Auch die Grundstückszufahrten sollen so weit wie möglich erreichbar bleiben“, erklärt Philipp Rosenthal. Das sei jedoch nicht jederzeit möglich, etwa wenn die Baugrube direkt vor einer Einfahrt liege. Die ausführende Firma hat die Anwohnerinnen und Anwohner vorab per Anschreiben über Einschränkungen informiert.

Das bestehende Trennsystem in der Pastor-Wittkopf-Straße bleibt auch nach der Sanierung erhalten: „Regenwasser und Schmutzwasser fließen weiterhin in getrennten Kanälen ab. So gelangt der Niederschlag ohne Umweg über die Kläranlage in das Regenrückhaltebecken an der Kirchstraße und von dort in den Hahnenbach. Das Schmutzwasser fließt getrennt davon in die Neuenkirchener Kläranlage“, so die Mitteilung der Heidjers Stadtwerke.

Die nutzen den offenen Graben auch, um die Stromversorgung im Kernort Neuenkirchen zu verstärken. Dafür stellen sie eine Verbindungsleitung zu den kürzlich verlegten Stromkabeln in der benachbarten Straße Im Kamp her: „So können mehrere Arbeiten in einer Baumaßnahme gebündelt werden. Das vermeidet zusätzliche Eingriffe in die Straße und reduziert spätere Einschränkungen“, heißt es in der Mitteilung. „Wenn wir ohnehin in die Straße müssen, ist es sinnvoll, weitere erforderliche Arbeiten gleich mitzuerledigen“, erläutert Rosenthal. „So erneuern wir die Abwasserinfrastruktur und stärken gleichzeitig das Stromnetz im Kernort.“