„Fidibus“ tot auf der Koppel gefunden: VNP-Stiftung vermutet Wolfsriss

VNP-Stiftung: „Die durch die mittlerweile auch im Naturschutzgebiet gewachsene Anzahl von Wölfen ist die Bedrohungslage für Nutztierhalter rund um den Wilseder Berg massiv gewachsen“

„Fidibus“ tot auf der Koppel gefunden: VNP-Stiftung vermutet Wolfsriss

Auf der Tütsberger Pferdekoppel der VNP-Stiftung Naturschutzpark im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide herrscht helle Aufregung. Dort nämlich wurde am 18. Mai dieses Jahres das vor wenigen Wochen geborene „Dülmener“-Fohlen „Fidibus“ tot gefunden. Aufgrund der äußerst schweren Verletzungen am Hinterteil des kleinen Vierbeiners vermuten die Verantwortlichen der VNP-Stiftung, dass das Fohlen „mit großer Wahrscheinlichkeit von Wölfen gerissen wurde.“

„Die durch die mittlerweile auch im Naturschutzgebiet gewachsene Anzahl von Wölfen ist die Bedrohungslage für Nutztierhalter rund um den Wilseder Berg massiv gewachsen“, heißt es in einer Mitteilung der VNP-Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide: „So konnten in den vergangenen Wochen und Monaten im gesamten Naturschutzgebiet versuchte Übergriffe von Wölfen auf Heidschnucken der VNP-Stiftung nachgewiesen werden, die sich tagsüber im Hütebetrieb auf den Heide- und Grünlandflächen des Naturschutzgebietes befanden.“

Bislang sei es den Schäferinnen und Schäfern des VNP gelungen, diese Übergriffe abzuwehren. Der jüngste Vorfall auf der Tütsberger Pferdekoppel vergrößere nun aber die Sorgen des VNP, „ob dies auch in Zukunft gelingen kann.“

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