Wenn Eichen hinter Gittern landen: Verbiss-Schutz für den Klimaschutz

VNP-Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide: Auf rund 90 Hektar Fläche mehr als 160.000 Eichen gepflanzt

Wenn Eichen hinter Gittern landen: Verbiss-Schutz für den Klimaschutz

Es ist in aller Munde und heute aktueller denn je: das Thema Klimaschutz. Den durch den Klimawandel verursachten Veränderungen und Notwendigkeiten widmet sich auch die VNP-Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide verstärkt und bereits seit Jahren auf seinen eigenen Waldflächen. Wo heute oftmals eintönige Kiefernwälder vorherrschen, pflanzt die VNP-Stiftung, wo es die Bodenqualität zulässt, nach einer Durchforstung des jeweiligen Bestandes verstärkt und je nach Standort Trauben- und Stieleichen.

Diese standortgerechten Baumarten, an die sich unter anderem eine Vielzahl von Insektenarten angepasst haben, sind langfristig auch für das Klima oder die Trinkwasserneubildung von großer Bedeutung. Die VNP-Stiftung ist sich ihrer Verantwortung auch in diesem Punkt bewusst und versucht daher verstärkt, standortgerechte Mischwälder mit einem hohen Anteil von Eichen zu entwickeln.

Nach Pflanzung der Eichen wird der aufgeforstete Bereich entweder befristet mit einem Wildverbiss-Schutzzaun umgeben, bei Einzelpflanzungen von Eichen werden die jungen Bäume mit einem Einzel-Verbiss-Schutz versehen. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat die VNP-Stiftung auf insgesamt rund 90 Hektar Fläche mehr als 160.000 Eichen gepflanzt. Unterstützung erhielt sie bei diesen Maßnahmen von Firmen wie Beiersdorf oder Fielmann, von Hamburg-Wasser oder der Bingo-Umweltstiftung. Aber auch Einzelspenden von Mitgliedern des Vereins Naturschutzpark (VNP) haben geholfen, die Maßnahmen umzusetzen.

Wer der VNP-Stiftung zukünftig helfen will, Eichenpflanzungen auf neuen Waldflächen zu ermöglichen, kann dies unter dem Verwendungszweck „Eichenpflanzungen“ auf das Konto der VNP-Stiftung Naturschutzpark bei der Volksbank Lüneburger Heide, BIC: GENODEF1NBU, IBAN: DE61 2406 0300 4100 1001 00 tun.

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