„Schilder-Selbstjustiz“: Wenn einem der Verkehr zu schnell fährt...

Mann aus Rethem versucht 50-km/h-Schild über 70-km/h-Schild zu schrauben

„Schilder-Selbstjustiz“: Wenn einem der Verkehr zu schnell fährt...

Wenn einem der Verkehr zu schnell fährt, werden die Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung einfach in Eigenregie „umetikettiert“ - das dachte sich jedenfalls ein Mann aus Rethem. Am vergangenen Montagabend gegen 21.40 Uhr versuchte er nämlich, sein offensichtlich schon länger geplantes Vorhaben in die Tat umzusetzen: „Weil er der Meinung ist, dass die mit Verkehrszeichen auf der B 209 außerhalb geschlossener Ortschaft vorgeschriebenen 70 km/h zu schnell sind, bestellte er sich kurzerhand ein 50-km/h-Schild und wollte es über das 70-km/h-Schild schrauben“, so Pressesprecher Olaf Rothardt im Bericht der Polizeiinspektion Heidekreis. „Dazu nahm der Mann eine Leiter, stieg hoch und bohrte zwei Löcher in das verschmähte Verkehrszeichen“, so Rothardt weiter. „Doch weil die Schrauben nicht passten, konnte er sein Werk nicht vollenden, bevor die herbeigerufene Polizei eintraf.“ Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen Sachbeschädigung ein.

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