Besuchsverbot auch in Rotenburg

Auch Diakonieklinikum Rotenburg schränkt zum Schutz seiner Patienten und Mitarbeiter die Besuchsmöglichkeiten komplett im gesamten Haus ein

Besuchsverbot auch in Rotenburg

Auch das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg schränkt zum Schutz seiner Patienten und Mitarbeiter die Besuchsmöglichkeiten komplett im gesamten Haus ein. Ab Freitag, dem 30. Oktober, sind keine Besuche bei Patienten im Diakonieklinikum mehr möglich. Dies gilt auch für Besucher, die sich gesund fühlen und keine Krankheitssymptome zeigen. In dringenden Fällen können aber in Absprache Ausnahmeregelungen getroffen werden. Die Krankenhausleitung sieht sich aufgrund der steigenden Covid-19-Infektionen zu diesem Schritt gezwungen.

Um der weiteren Verbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken und seine Patienten, Angehörige und Mitarbeiter zu schützen, spricht das Diakonieklinikum erneut ein generelles Besuchsverbot aus. Der Zutritt zum Krankenhaus ist Besuchern vorerst bis auf Weiteres nicht gestattet. Dies sei „eine dringend notwendige Vorsichtsmaßnahme, um die zahlreichen, zum Teil schwererkrankten und schwerverletzten Patienten und die Mitarbeiter im Diakonieklinikum vor einer Infektion so gut wie möglich zu schützen und den Krankenhausbetrieb in Rotenburg weiter aufrechtzuerhalten“, heißt es in einer Mitteilung des Diakonieklinikums.

Es gelten folgende Ausnahmen: Im Einzelfall können schwerstkranke und sterbende Patienten von ihren engsten Angehörigen besucht werden. Ein Elternteil darf sein Kind begleiten und besuchen. Gesunde werdende Väter dürfen zur Geburt ihre Partnerin begleiten. Nicht möglich ist die Begleitung der werdenden Väter zu ambulanten Terminen, Kontrollterminen oder zur Geburtsplanung. Nicht betroffen von diesem Besuchsverbot sind medizinisch und therapeutische Termine und Behandlungen sowie Akutfälle und die Notfallversorgung.

„Die medizinische Versorgung der Bevölkerung ist im vollen Umfang weiter sichergestellt. Die Krankenhausleitung bittet die Öffentlichkeit um Verständnis und Respektierung dieses Besuchsverbots - auch wenn dies eine Belastung für Patienten und ihre Angehörigen darstellt“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Wer seinem Angehörigen in dieser schwierigen Situation eine kleine Freude machen will, kann über das Internet eine Grußkarte versenden: Liebe Wünsche lassen sich über die Internetseite des Hauses, www.diako-online.de/grusskarten, verschicken. Der virtuelle Gruß wandert dann ans Bett des jeweiligen Patienten.

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