Feuerwehren und THW im Einsatz | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Rund 300 Ballen umfassende Stroh- und Heumiete in Schneeheide in Vollbrand

Feuerwehren und THW im Einsatz

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet am gestrigen Sonntagmittag, 19. Juli, in Schneeheide eine ungefähr 300 Ballen umfassende Stroh- und Heumiete in Vollbrand.

„Als die ersten Einsatzkräfte aus Walsrode und Fulde eintrafen, hatte das Feuer bereits auf ein angrenzendes Waldstück übergegriffen. Durch den sofortigen Einsatz konnte hier eine weitere Ausbreitung verhindert werden“, so Thomas Klamet, Pressesprecher der Feuerwehren der Stadt Walsrode. Und weiter: „Nach der Alarmstufenerhöhung durch Einsatzleiter Ralf Köhler wurde Alarm für diverse weitere Feuerwehren der Stadt Walsrode ausgelöst. Die Wasserversorgung wurde über Hydranten sowie Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen und Güllefässern der örtlichen Landwirte sichergestellt.“

Zum vollständigen Ablöschen mussten die Ballen auseinandergefahren werden. Hierzu kamen neben Gerät der örtlichen Landwirte auch Radlader und Bagger der THW-Ortsverbände Hoya und Bassum zum Einsatz. Abgelöscht wurden die brennendem Überreste mit Netzmittel.

„Wegen der starken Rauchentwicklung musste ein Großteil der Arbeit unter Atemschutz erfolgen. Zur Ablösung kam hier der Fachzug Personal der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd zum Einsatz“, berichtet Klamet.

Aufgrund der Rauchentwicklung wurden Autofahrer auf der nahen Autobahn 27 durch Rundfunkdurchsagen gewarnt. Die Bundesstraße 209 war durch die Löschmaßnahmen bis ungefähr 21.30 Uhr voll gesperrt. Die Arbeiten waren dann soweit abgeschlossen.

Das Brandgut, das die Einsatzkräfte auseinandergezogen hatten, wurde mit Kreisregnern beregnet. Die Feuerwehren Fulde und Hollige stellten über Nacht eine Brandwache.

Der entstandene Sachschaden wird laut Tarek Gibbah, Sprecher der Polizeiinspektion Heidekreis, auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Die Polizei in Walsrode hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und nimmt Hinweise zum Brandgeschehen unter Telefon (05161) 48640 entgegen. Insbesondere werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die im Zeitraum vor dem Brand verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Brandortes beobachtet haben.