17 Säcke Müll gesammelt

Takoda-Wohngruppe befreit Schulweg von Unrat

17 Säcke Müll gesammelt

17 Säcke Müll in drei Wochen und ein sauberer Schulweg - mit dieser Leistung konnten jetzt die Kinder und Jugendlichen der Takoda (ambulante und stationäre Jugendhilfe) in Schneverdingen glänzen: In einem Workshop zum Weltumwelt- und -meerestag hatte sich die Wohngruppe Haus Zukunft für den Umweltschutz begeistern lassen, um dann selbst aktiv zu werden.

Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppe Haus Zukunft in Schneverdingen gehen auch in der Heideblütenstadt zur Schule, entweder zur Kooperativen Gesamtschule (KGS) oder zur Grundschule am Osterwald. In den vergangenen Wochen sahen sie sich ihren Schulweg ganz genau an und waren erschrocken über den vielen Müll.

„Schnell war die Idee geboren, die Sache selbst in die Hand zu nehmen“ berichtet Sozialpädagogin Jessica Fuhrhop. Mit Müllzange und -beutel „bewaffnet“ zogen die diensthabenden Erzieherinnen und Erzieher samt Kids wochenlang los, um die Schulwege von Plastik, Dosen und Fastfoodtüten zu befreien. „Der meiste Müll lag an der Bahnstrecke Stockholmer Straße“, so der zehnjährige Bewohner Finn Klaar, der die Grundschule am Osterwald besucht. Alle gemeinsam sammelten besagte 17 Säcke Müll, darin auch alte Schuhe, drei Autoreifen, aber überwiegend Plastik.

Die beiden Takoda-Geschäftsführer Jan Struck und David Dinges erläuterten, wie wichtig es sei, insbesondere auch Plastikmüll zu reduzierenden, und zeichneten die besten Müllsammler aus. Neben tollen Einzelpreisen erhielt die ganze Wohngruppe einen Tagesausflug zu einem Ziel ihrer Wahl.

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