3.000 Besucher bei „HöpenAir“

Festivalfeeling auf der Freilichtbühne in Schneverdingen

3.000 Besucher bei „HöpenAir“

Echtes Festivalfeeling herrsche am vergangenen Wochenende auf der Freilichtbühne in Schneverdingen: Insgesamt 3.000 Besucher erlebten in der Heideblütenstadt einen mitreißenden Konzertabend mit mehreren Bands. Strahlender Sonnenschein und lange Menschenschlagen schon am Einlass: Bereits um 17 Uhr konnte man am Samstag erahnen, dass das „HöpenAir“ 2022 ein voller Erfolg werden sollte. Schon eine Stunde später war das Höpental rund um die Freilichtbühne im Schneverdinger Höpen gut gefüllt und zu den humorvollen Texten des Duos „Reis Against the Spülmachine“ wippte, klatschte und sang das Publikum mit. Viele Familien waren gekommen und insgesamt sämtliche Altersklassen vertreten. Sichtlich Spaß hatten sie alle.

Der Spaß ging gleich nach dem Auftakt weiter, als die „Monsters of Liedermaching“ die Bühne betraten. Textsicher sangen viele die Lieder wie „Marzipan“ oder „Auflaufform“ mit. Die Liedermacherband hatte offensichtlich etliche Fans mitgebracht und so wurde das Publikum oft mit in die Songs einbezogen.

Breit aufgestellt war das gastronomische Angebot auf dem Gelände. Alle Anbieter erfreuten sich großem Publikumsinteresse. Viele Gruppen hatten sich an den Hängen im Höpen auf Picknickdecken niedergelassen und genossen Pommes Frites, Bratwurst, Flammkuchen, Falafel oder Champignons. Nicht nur Kinder sah man mit Crepes oder Eis über das Gelände laufen. Kühle Getränke waren natürlich bei Sommerwetter ebenfalls sehr gefragt. Den Getränkekonsum griff auch Singer/Songwriter „Grillmaster Flash“ des Öfteren auf, der in den Umbaupausen mit teils klamaukigen Songs bestens unterhielt. „Grilli“, wie er sich selbst nennt, war nach eigener Ansage „das erste aber bestimmt nicht das letzte Mal in Schneverdingen“.

Der Auftritt von „Jupiter Jones“ konnte im Anschluss die Stimmung nochmals anheizen. Der Bereich vor der Bühne war nun voll besetzt und Radiohits wie „Still“ oder „Rennen & Stolpern“ konnte beinahe jede Besucherin und jeder Besucher mitsingen. Original-Sänger Nicholas Müller war vor einiger Zeit wieder zur Band gestoßen und ein neues Album ist in Vorbereitung. Daraus gab es schon ein paar Kostproben zu hören und das Publikum honorierte den großartigen Auftritt mit anhaltendem Applaus.

Mittlerweile war es dunkel geworden rund um die Freilichtbühne. Die Musikfans waren in großen Teilen noch da und bekamen jetzt die fulminante Show der Band „Wisecräcker“ geboten: Die Ska-Punkband aus Hannover legte mächtig los und vor der Bühne wurde getanzt, gesprungen und gefeiert. Eingängige Songs und druckvolle Bläserpassagen prägten die Stücke. Raggearhythmen sorgten dafür, dass auch die Menschen auf den Hängen und der Tribüne in Bewegung blieben. Insgesamt war die Band wohl eines der Highlights des Abends beim Publikum. Beim abschließenden Konzert hatten viele „Green 4A Day“ erwartet. Leider musste die Band krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Ihre Vertretung, die Pop-Punk-Band „Back to School“ war aber mehr als ein gleichwertiger Ersatz und bildete noch einmal ein Sahnehäubchen auf einen rundum gelungenen Abend. Die Gäste machten sich über die mit Lichterketten gesäumten Wege vom Landschaftsschutzgebiet auf zu den Parkplätzen oder nutzten den angebotenen Shuttlebus zurück in die Innenstadt.

Das erste Fazit der Organisatoren fiel entsprechend positiv aus: „Die friedliche und freundliche Festivalatmosphäre wäre während der gesamten Veranstaltung zu spüren gewesen“, so Michel Baden von der Festivalleitung. Das Team sei glücklich und erschöpft: „Viel schöner hätte ein Jubiläum was Stimmung, Musik und Wetter angeht nicht laufen können“, so Baden weiter. Nach der Verschiebung der Geburtstagsausgabe des „HöpenAir“ im vergangenen Jahr konnte das nun sehr gelungen nachgeholt werden. Auch bei den Gastronomen, Bands, Technik und Bühnenbau sei die Freude spürbar gewesen nach vielen schweren Monaten in diesen von der Coronapandemie betroffenen Branchen.

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