„AcoustiX“ trotz Corona

Musikfestival auf dem Schneverdinger Theeshof am 3. Oktober

„AcoustiX“ trotz Corona

„Nach einem intensiven und konstruktiven Austausch mit dem Ordnungsamt und vielen Gesprächen im Planungsteam können wir nun verkünden: Das ‚AcoustiX 2020‘ findet am 3. Oktober statt“, freut sich Michael Baden vom Stadtjugendring Schneverdingen, „Chef“ des Schneverdinger „AcoustiX“-Konzertabends. „Zwar müssen wir ein paar Dinge in der Durchführung anpassen und ein umfangreiches Hygienekonzept umsetzen, aber die entsprechenden Auflagen und Vorbereitungen gehen wir an und freuen uns auf den Konzertabend, nachdem bisher alle unsere anderen Musikveranstaltungen in diesem Jahr hatten ausfallen müssen“, so Baden. Und weiter: „Besonders freuen wir uns auf Johnston und Gordon, da die beiden Folklegenden extra aus Schottland eingeflogen kommen.“

Das Ticketkontingent ist laut Baden aufgrund der geltenden Abstandsregeln begrenzt, „daher bitten wir alle Interessierten unbedingt den Vorverkauf zu nutzen. Wir senden Auswärtigen auch gern die Eintrittskarten zu.“ Das Heimatmuseum Theeshof in Schneverdingen bietet am Samstag, dem 3. Oktober, erneut eine prächtige Kulisse für einen Musikabend der besonderen Art. Jedoch müssen die Veranstalter in diesem Jahr auf die Umstände reagieren und das Festival in den Innenhof des Theeshof verlegen. Die geltenden Abstands- und Hygieneregeln können dort deutlich besser umgesetzt werden. Es wird ausschließlich Sitzplätze geben und ein Hygienekonzept. Alle Besucher finden bei jedem Wetter einen trockenen Platz. Alle Infos dazu werden in den Tagen vor der Veranstaltung auf der Internetseite www.sjr-schneverdingen.de veröffentlicht. Um einen entspannten Ablauf zu gewährleisten, wird der Einlass und der Beginn um eine halbe Stunde auf 18.30 Uhr vorgezogen.

Auch diesmal gibt es beim „AcoustiX“-Festival wieder Livemusik pur - unplugged und unverfälscht. Wie gewohnt sind die Musikstile der auftretenden Künstler wieder breit gefächert. In diesem Jahr sorgen Musiker mit irischen und englischen Wurzeln sowie zwei waschechte Schotten für internationales Flair. Martin Connell, ein Künstler mit vielen Facetten, wird den Abend musikalisch eröffnen. Der Sänger mit irisch-englischen und deutschen Wurzeln sammelte jahrelang Erfahrung in mehreren Bands im norddeutschen Raum.

Sein Programm gestaltet Connell vielfältig mit eigenen Songs und Cover-Stücken. Von diversen Genres beeinflusst, ist er musikalisch irgendwo zwischen Singer/Songwriter-Klängen, Folk, Country und Rock beheimatet. Seine eigenen Lieder bestechen durch abwechslungsreiche Musik und tiefgründige Texte, die er mit seiner facettenreichen, markanten Stimme vorträgt. Im Dezember 2018 erschien seine Debüt-EP „Let me steal your time“ mit sechs Titeln. Die Musik von Martin Connell handelt zumeist von persönlichen Erfahrungen. Gefühlvoll singt er von den Höhen und Tiefen der Liebe und des Lebens - sehr persönlich und doch für jeden zugänglich.

Für viele ist er der „Joe Cocker der Elbe“: Sammy Barry. Er ist bereits seit nahezu 40 Jahren als Sänger diverser Rock-, Pop- und Alternative- Formationen auf deutschen und internationalen Bühnen unterwegs. Sammy Barry, der auf etliche Bandprojekte, Aufnahme-Sessions und Gastauftritte zurückblicken kann, geht mit seinem Solo-Programm nun eigene Wege. Nachdem seine „Songs Naked Tour“ im Jahr 2018 bereits ein Erfolg war, konnte er sein Spektrum mit „More Time for Balladeerz“ im Jahr 2019 nochmal erweitern. Wer es ruhig und kraftvolle Stimmen mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

Auch Andrew Gordon wird zu sehen und zu hören sein. Er wurde im Jahr 1976 in Fort William an der Westküste Schottlands geboren und hat er bereits mehr als 25 Tourneejahre auf dem Buckel: Neben seiner Heimat Schottland hat er dabei bereits in den USA, Australien und überall in Europa gespielt, regelmäßig und gern aber auch gerade für das deutsche Publikum. Zu seinem Repertoire gehört eine lange Liste traditioneller schottischer, aber auch irischer Lieder. Er spielt aber auch moderne Folksongs und eigene Stücke. Seine mitreißende Stimme begleitet er dabei selbst auf der Gitarre oder zum Beispiel bei traditionellen Battlesongs auch auf der Bodhran. Wer Andrew Gordon live erlebt, versteht die Glückwünsche des schottischen Parlaments zu seinem 25jährigen Bühnenjubiläum: Einen besseren Botschafter kann sich das Land nicht wünschen, gibt der Musiker doch immer 100 Prozent, ob er vor 50 Gästen in einem Pub oder vor 5.000 Zuschauern bei einem Festival auftritt. Beim „AcoustX“-Festival wird Gordon aber nicht allein auf der Bühne stehen, sondern von Euen Johnston begleitet. Als Duo werden die beiden Urgesteine der schottischen Folkmusik für Stimmung sorgen.

Neben kühlen Getränken werden passend zum Rahmen der Veranstaltung auch Weine angeboten. Kleine Snacks runden das Angebot ab. Allen Besuchern wird angeraten, sich ihre Eintrittskarten im Vorfeld zu besorgen. Aufgrund der Abstandsregeln ist der Platz und damit das Kartenkontingent begrenzt. Ob es noch Tickets an der Abendkasse gibt, werden die Veranstalter kurzfristig im Internet bekanntgeben. Der Vorverkauf für das „AcoustiX“-Festival läuft bereits. Karten gibt es bei der Schneverdingen-Touristik und in der Buchhandlung Vielseitig.

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