„Alles in bester Ordnung“ im Kino

Vorstellung am Sonntag: „LichtSpiel“ zeigt „Der kleine Nick auf Schatzsuche“

„Alles in bester Ordnung“ im Kino

Am kommenden Samstag, dem 30. Juli, starten Kulturverein und „LichtSpiel“ in Schneverdingen den Sommer im Biergarten: Zum Auftakt läuft nach Anbruch der Dunkelheit der Film „Contra“ beim Open-air-Kino im Biergarten am Rathaus. Nach der Komödie von Sönke Wortmann um einen Juraprofessor (Christoph Maria Herbst), der eine Studentin (Nilam Farooq) coachen muss, um sich selbst zu rehabilitieren, stehen am kommenden Sonntag, dem 31. Juli, noch zwei Vorstellungen im Schneverdinger Kino in der Oststraße an, bevor das Lichtspielhaus für den August schließt. Um 15 Uhr läuft „Der kleine Nick auf Schatzsuche“ von Julien Rappeneau und um 19 Uhr „Alles in bester Ordnung“ von Natja Brunckhorst.

„Der kleine Nick auf Schatzsuche“ setzt die nach der gleichnamigen Comicreihe über den kleinen Nick und seine Freunde entstandene und erfolgreiche Kinderfilmreihe fort: Der kleine Nick (Ilan Debrabant) macht nichts lieber, als mit seinen besten Freunden Adalbert (Léandre Castellano-Lemoine), Roland (Malo Chanson-Demange), Franz (Malick Laugier), Chlodwig (Anton Alluin), Georg (Simon Faliu) und Otto (Oscar Boissière) Abenteuer zu erleben. Daher bricht für ihn auch eine Welt zusammen, als sein Vater (Jean-Paul Rouve) befördert wird und ein Umzug nach Südfrankreich ansteht, bedeutet das doch auch den Abschied von seinem Freundeskreis. Um diese Katastrophe abzuwenden, begibt sich die Rasselbande auf die Jagd nach einem geheimnisvollen Schatz, der die Lösung ihrer Probleme bringen könnte ...

„Alles in bester Ordnung“ ist eine feine Indiekomödie, in der zwei gegensätzliche Menschen aufeinandertreffen. Im Langfilmregiedebüt von Natja Brunckhorst kulminieren zwei Lebensentwürfe, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Es geht um zwei Menschen, die den Wert von Besitz und Gegenständen so unterschiedlich bewerten wie Tag und Nacht. Aus diesem Spannungsverhältnis ergeben sich clevere Beobachtungen und spannende Reflexionen über das Loslassen und krampfhafte Verharren in der Vergangenheit. Vor allem lebt der Film aber vom starken, facettenreichen Spiel seiner beiden Hauptdarsteller Corinna Harfouch, Daniel Sträßer, Joachim Król und Luise Kinner.

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