In einer gemeinsamen Veranstaltung übertragen der Kulturverein Schneverdingen und der Verein „LichtSpiel“ am Mittwoch, dem 15. April, ab 18 Uhr im Rahmen der Reihe „KultiK: Kultur im Kino“ eine ganz besondere Aufführung: Aus dem Londoner Royal Opera House ist das Ballett „Giselle“ im Kino der Heideblütenstadt auf der großen Leinwand zu sehen.
Zum Stück: Das Bauernmädchen Giselle hat sich in Albrecht verliebt. Als sie herausfindet, dass er ein Adliger ist, der einer anderen versprochen ist, nimmt sie sich in ihrer Verzweiflung das Leben. Ihr Geist wird von den Wilis aufgenommen – den rachsüchtigen Geistern von Frauen, die darauf versessen sind, jeden Mann, der ihren Weg kreuzt, dazu zu bringen, sich zu Tode zu tanzen. Von Gewissensbissen gequält, besucht Albrecht Giselles Grab, wo er sich den Wilis – und Giselles Geist – stellen muss.
Peter Wrights Inszenierung von 1985 ist ein Klassiker des Royal-Ballet-Repertoires und ein durch und durch romantisches Ballett der klassischen Art. Mit Adolphe Adams bewegender Partitur (bearbeitet von Lars Payne) und dem atmosphärischen Bühnenbild von John Macfarlane entführt diese Geschichte von Liebe, Verrat und Erlösung das Publikum in die irdischen und überirdischen Welten von Giselle. Die Choreographie übernimmt Marius Petipa nach dem Original von Jean Coralli. Dirigent bei dieser bewegenden Aufführung ist Vello Pahn.
Tickets für die Vorstellung im Schneverdinger „LichtSpiel“-Kino sind nur in den Vorverkaufsstellen des Kulturvereins erhältlich.