Buchen suchen mit der SPD

Schneverdinger Sozialdemokraten spenden und pflanzen „Baum des Jahres“

Buchen suchen mit der SPD

Auch in diesem Jahr spendete die SPD Schneverdingen wieder den „Baum des Jahres“ für das Arboretum am Fuße des Höpens in der Heideblütenstadt. Die Vorstandsmitglieder und Ratsleute Hendrikje Köster, Bianca Baden und Markus Schernat pflanzten unter den wachsamen Augen von Hündin Tilda ein Exemplar der Rotbuche. Wer diese Buche besuchen möchte: An der Ecke Schafstrift und Schulstraße, wo der Wanderweg zum Schafstall am Höpen beginnt, befindet sich die inzwischen recht stattliche botanische Baumsammlung der Heideblütenstadt mit Erläuterungstafeln. Einzig die Flatterulme aus dem Jahr 2019 darf im Walter-Peters-Park wachsen, wo der Standort deutlich feuchter und besser geeignet ist.

Das Besondere der diesjährigen Wahl: Erstmals erhält eine Baumart diesen Titel bereits zum zweiten Mal. Die in Europa dominierende Buchenart Rotbuche (Fagus sylvatica) war schon 1990 „Baum des Jahres“. Mit der Wahl will das Komitee unter anderem auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam machen. Die Rotbuche sei in Deutschland der wichtigste Laubbaum und habe unter der Trockenheit der vergangenen Jahre gelitten, erklärte der Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aus Bonn.

Eigentlich habe die Baumart, die ihren Namen wegen einer leicht rötlichen Färbung seines Holzes erhalten habe, optimale Wachstumsbedingungen in Deutschland, so Stefan Meier, Präsident der Baum-des-Jahres-Stiftung. Aufgrund der Trockenheit seien vor allem Altbuchen dennoch in einem kritischen Zustand. Denn seit 2018 seien die tieferen Bodenwasserspeicher leer.

Die tiefwurzelnden Bäume könnten nicht genügend Feinwurzeln nachbilden, um die Wasserversorgung weiter zu sichern. Spärliches Laub und abgestorbene Kronenteile seien sichtbare Zeichen dafür. Das sei schockierend - aber „kein Grund für Alarmismus“: Laut der Stiftung zeigen erste Untersuchungen an Jungbuchen, dass die Bäume sich möglicherweise an das veränderte Klima anpassen können.

Dieser Hoffnung schließen sich die SPD-Mitglieder aus Schneverdingen an und wünschen den Bäumen im Arboretum „allezeit genug Wasser an den Feinwurzeln, viele Besucherinnen, Besucher und vor allem häufiges Nachahmen solcher Baumpflanzaktionen.“

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