CDU-Landtagsabgeordneter von Danwitz möchte erneut kandidieren

63-jähriger Wintermoorer strebt „Verlängerung“ im Landtag an

CDU-Landtagsabgeordneter von Danwitz möchte erneut kandidieren

Sie steht am 9. Oktober kommenden Jahres auf dem Programm, die Wahl zum 19. Niedersächsischen Landtag. In diesem möchte CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Karl-Ludwig von Danwitz weiterhin mitarbeiten und bewirbt sich daher erneut in seinem Wahlkreis 44 (Soltau) um die Kandidatur, wie er heute mitteilte. „Die Arbeit im Niedersächsischen Landtag und im Wahlkreis Soltau macht mir nach wie vor viel Freude. Ich habe noch viel Energie und jede Menge Ideen, darüber hinaus ein sehr gutes Netzwerk in Hannover, das ich gern auch in meine Arbeit der nächsten Wahlperiode des Niedersächsisches Landtages einbringen möchte“, so der 63-jährige Wintermoorer.

Karl-Ludwig von Danwitz, am 26. Juli 1958 in Viersen geboren und seit 1986 selbständiger Landwirt in der Schneverdinger Ortschaft Wintermoor, saß bereits von 2003 bis 2013 im niedersächsischen Landtag. Bei der Wahl des Direktkandidaten für die Landtagswahl im Jahr 2013 hatte er knapp gegen Lutz Winkelmann verloren, der damit sein Nachfolger im Wahlkreis Soltau wurde. Bei der vorgezogenen Landtagswahl 2017 zog von Danwitz wieder als direkt gewählter Abgeordneter in den 18. Landtag ein, nachdem er sich bei der Kandidatenaufstellung gegen Winkelmann durchgesetzt hatte.

Nach dem Abitur und dem anschließenden Grundwehrdienst hat von Danwitz von 1980 bis 1983 Agrarwissenschaften in Göttingen studiert. 1984 promovierte er und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesforschungsanstalt tätig. Anschließend arbeitete er als Unternehmensberater in Schleswig-Holstein, bevor er sich als Landwirt in der Heide niederließ. Der Landtagsabgeordnete ist Vater von drei Kindern.

„Politik, das war und ist überall mein Anliegen, muss vor Ort ansprechbar und greifbar sein. Mir ist der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sehr wichtig. Das persönliche Gespräch ist durch nichts zu ersetzen, das wurde gerade in der zweiten Hälfte der aktuellen Wahlperiode sehr deutlich, die ja sehr durch die Coronakrise geprägt war und ist“, so von Danwitz. Über seine Erfahrung in der Kommunalpolitik wisse er, worauf es vor Ort ankomme. „Durch meine Arbeit im Stadtrat von Schneverdingen, im Kreistag des Heidekreises und in Hannover kann ich kommunale Themen praxisorientiert direkt in Hannover ansprechen. Natürlich werden die nächsten Jahre politisch und gesellschaftlich nicht einfach, auch sicherlich oft nicht vergnügungsteuerpflichtig. Das schreckt mich aber nicht ab - im Gegenteil: Gerade jetzt finde ich es besonders wichtig, die begonnene Arbeit fortzusetzen“, betont der Christdemokrat.

„Wir stehen vor großen Veränderungen in fast allen Bereichen unseres Alltags“, sagt der Unionspolitiker. Der CDU Niedersachsen und ihm persönlich sei angesichts der drängenden Themen wichtig, „dass Ökologie und Ökonomie, Fortschritt und Tradition gleichermaßen berücksichtigt werden, damit unser ländlicher Raum nicht das Nachsehen hat, sondern die Chance genutzt wird, unsere Heimat langfristig lebendig zu gestalten und zu stärken.“ Daher bewerbe er sich erneut für die Wahlkreiskandidatur. Er werde bei der Nominierungsveranstaltung der CDU im Heidekreis, die Ende Januar abhängig von der Entwicklung der Coronasituation digital oder in Präsenz stattfinde, „um das erneute Vertrauen unserer Mitglieder werben.“

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