Chance für Kinder von der Müllhalde

2288,76 Euro an Spenden für „Brot für die Welt“-Projekt

Chance für Kinder von der Müllhalde

Einen tollen Erfolg verbuchen können die Organisatoren der Spendenaktion auf dem Schneverdinger Weihnachtsmarkt: Unter anderem durch den Verkauf der Lebkuchenhäuschen kam die stolze Summe von 2288 Euro und 76 Cent zusammen. Das Geld fließt in ein „Brot für die Welt“-Projekt, das Kinder unterstützt, die in Mosambik auf einer Müllhalde arbeiten.

So wie Karina und Marie auf dem Foto freuten sich alle Konfirmandinnen und Konfirmanden der Peter-und-Paul-Kirchengemeinde, wenn wieder ein Lebkuchenhäuschen verkauft werden konnte: Eifrig und mit viel Fantasie hatten die Jugendlichen im Konfirmandenunterricht mit Pastorin Katharina Friebe und Pastor Harm Cordes die von der „Stadtbäckerei Hoppe“ gebackenen Knusperhäuschen verziert (HK berichtete).

Aus drei verschiedenen Projekten konnten sie auswählen, für welchen Zweck der Spendenerlös verwendet werden soll. Ein Dienstplan sorgte dafür, dass immer zwei Jugendliche auf dem Stand der „Ökumenischen Stadtrunde“ beim Weihnachtsmarkt präsent waren. Deren Mitglieder aus den verschiedenen christlichen Gemeinden in Schneverdingen unterstützten die Jugendlichen. So konnten sie Interessierte über das „Brot für die Welt“-Projekt informieren: In Mosambik müssen die Kinder durch dieses Spendenprojekt nicht mehr auf der Müllhalde arbeiten, sondern können die Schule besuchen und später eine Ausbildung machen. Jeden Tag erhalten sie eine warme Mahlzeit - oftmals die einzige Mahlzeit am Tag.

So war natürlich die Freude groß, dass alle Lebkuchenhäuschen verkauft werden konnten. Viele Besucher spendeten, auch ohne die süße Leckerei zu kaufen. Und besonders Kinder hatten Spaß daran, Münzen in den Spendentrichter zu legen und ihnen dann beim Heruntertrudeln zuzusehen.

Erfreut und dankbar waren alle Beteiligten, dass dem Projekt auch die Spenden vom Adventssingen und der Lesung „Früher war mehr Lametta“ mit Lars Cohrs zugute kommen.

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