Die Unterstützung für die Feuerwehren in der Ukraine aus dem Heidekreis geht weiter: Dem eingetragenen Verein „Heidekreis hilft“ aus Munster wurden in den vergangenen Wochen drei weitere ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge zur Überführung in die Ukraine gespendet. „Damit erhöht sich die Zahl der Fahrzeuge, die der Verein inzwischen aus der Gemeinde Bispingen und der Stadt Schneverdingen für diesen Zweck erhalten hat, auf insgesamt sieben“, freuen sich die Verantwortlichen des Vereins.
Aus Bispingen werden zwei Fahrzeuge ins Kriegsgebiet gebracht. Es handelt sich um Löschgruppenfahrzeuge (LF), nämlich einen Daimler-Benz, Baujahr 1985, und einen Mercedes-Benz, Baujahr 1997. Auch die Stadt Schneverdingen setzt ihre Unterstützung fort und spendete das bereits dritte Feuerwehrfahrzeug für die Ukraine: eine Iveco-Drehleiter, Baujahr 1995.
„Alle drei Fahrzeuge sind fahrbereit und einsatzfähig. Am 31. August wurden sie von ukrainischen Fahrern übernommen und machten sich anschließend auf den Weg in die Ukraine“, teilt der Verein „Heidekreis hilft“ mit: „Dort sollen die Fahrzeuge künftig die örtlichen Feuerwehren bei ihren Einsätzen unterstützen.“
Mit den drei nun überführten Fahrzeugen steigt die Zahl der vom Hilfsverein für die Ukraine bereitgestellten Feuerwehrfahrzeuge auf insgesamt sieben. Die Fahrzeuge wurden zuvor von den Feuerwehren der Gemeinde Bispingen und der Stadt Schneverdingen ausgemustert und dem Verein für die Weitergabe in die Ukraine zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge, die aufgrund ihres Alters beziehungsweise ihres technischen Zustands in Deutschland nicht mehr im Feuerwehrdienst eingesetzt werden sollten.
„Trotz ihres Ausscheidens aus dem deutschen Einsatzdienst können sie in der Ukraine weiterhin sinnvoll genutzt werden und dort einen wichtigen Beitrag zur Ausstattung und Einsatzfähigkeit der Feuerwehren leisten. An erster Stelle möchte sich der Verein im Namen der Feuerwehren in der Ukraine herzlich bei der Gemeinde Bispingen und der Stadt Schneverdingen für ihre großzügige Unterstützung bedanken“, so der Vorstand des Vereins „Heidekreis hilft“.
Die wiederholte Bereitstellung von Feuerwehrfahrzeugen sei „ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität“ und zeige, „dass Mitmenschlichkeit und Engagement auch in schwierigen Zeiten Bestand haben.“ Ein besonderer Dank gehe an die Feuerwehren der beiden Kommunen. Die Fahrzeuge seien „in einem sehr guten, gepflegten und einsatzbereiten Zustand.“ Damit leisteten sie „einen wichtigen Beitrag dazu, dass die ausgemusterten Fahrzeuge auch in der Ukraine weiterhin sinnvoll eingesetzt werden können.“
Seit Beginn des Konflikts habe der Hilfsverein bereits 57 Hilfstransporte organisiert und durchgeführt und damit „zahlreiche Menschen in der Ukraine unterstützt.“
Die kontinuierliche Hilfe sei nur durch das Engagement zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer möglich. Das Engagement des Vereins beschränke sich jedoch nicht ausschließlich auf die Ukrainehilfe. Auch im Heidekreis seien bereits zahlreiche Projekte und Aktionen initiiert und umgesetzt worden.
Damit setze sich der Verein, wie der Vorstand mitteilt, „auch vor Ort für Menschen ein, die auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind.“
Für Rückfragen oder ein persönliches Gespräch steht der Verein „Heidekreis hilft“ gern zur Verfügung. Ebenso freut sich der Hilfsverein über jede Unterstützung seiner Arbeit, denn: „Jede Hilfe trägt dazu bei, Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen – in der Ukraine ebenso wie direkt vor der eigenen Haustür.“