Vielschichtig präsentiert sich das Programm im April im Schneverdinger Kino: Von Popcornkino aus Hollywood über spannende Dokumentation bis hin zu Kinderfilmen und anspruchsvollen Produktionen aus Europa hat der Verein „LichtSpiel“ eine bunte Auswahl vorbereitet, bei der für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei ist.
Nach dem Start am Samstag, 4. April um 19 Uhr mit „Der Fremde“ (Frankreich 2025 / Regie: Francois Ozon / Länge: 120 Minuten / FSK: ab zwölf Jahren) geht es am Ostermontag, 6. April, um 15 Uhr im Kinder-Programm weiter mit „Peter Hase 2 - Ein Hase macht sich vom Acker“ (Australien, USA 2020 / Regie: Will Gluck / Länge: 93 Minuten / FSK: ohne Altersbeschränkung). Der Streifen ist die Fortsetzung des Kinderfilms um den vorlauten wie gewitzten Peter Hase und seine kunterbunte Familie. Am Ostermontag, 6. April, und nochmals am Samstag, dem 25. April, läuft jeweils um 19 Uhr im Abendprogramm „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ (Deutschland 2025 / Regie: Simon Verhoeven / Länge: 135 Minuten / FSK: ab sechs Jahren). Die Mischung aus Drama und Komödie ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Joachim Meyerhoff.
Als erster von drei Dokumentarfilmen in diesem Monat läuft am Mittwoch, dem 8. April, um 19 Uhr „Das Flüstern der Wälder“ (Frankreich 2025 / Regie: Michel Munier / Länge: 93 Minuten / FSK: ohne Altersbeschränkung), den das „LichtSpiel“-Team gemeinsam mit dem Kulturverein Schneverdingen präsentiert: Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf und Dokumentarfilmer Vincent Munier mit „Das Flüstern der Wälder“ nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen.
Am Freitag, dem 10. April, und nochmals am Sonntag, dem 26. April, wird jeweils ab 19 Uhr wieder der Film „Extrawurst“ (Deutschland 2025 / Regie: Marcus H. Rosenmüller / Länge: 90 Minuten / FSK: ab zwölf Jahren) gezeigt. Die Komödie ist die Adaption des gleichnamigen Theaterstücks, in dem eine Diskussion im Tennisclub gewaltig aus dem Ruder läuft.
Weiter geht es am Samstag, dem 11. April, um 19 Uhr mit „Sentimental Value“ (Norwegen, Frankreich, Deutschland 2025 / Regie: Joachim Trier / Länge: 132 Minuten / FSK: ab zwölf Jahren), einem bewegenden norwegischen Familiendrama von Joachim Trier, mit Renate Reinsve, Stellan Skarsgård und Elle Fanning in den Hauptrollen.
Für die jüngeren Zuschauer wird am Sonntag, dem 12. April, um 15 Uhr im Kinderprogramm „G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge“ (USA 2026 / Regie: Tyree Dillihay, Adam Rosette / Länge: 100 Minuten / FSK: ab sechs Jahren) gezeigt: In der Animations-Sportkomödie, in der Tiere Basketball spielen, will ein talentierter Ziegenbock ganz an die Spitze. Am Abend läuft an diesem Tag, 12. April, um 19 Uhr „Ein fast perfekter Antrag“ (Deutschland 2025 / Regie: Marc Rothermund / Länge: 90 Minuten / FSK: ohne Altersbeschränkung): In der Liebeskomödie mit Iris Berben und Heiner Lauterbach, spielen die beiden ein Paar, aus dem vor 40 Jahren keines wurde und nun einen Neuanfang wagt.
Am Freitag, dem 17. April, startet um 19 Uhr noch eine weitere Vorstellung des Films „Amrum“ (Deutschland 2025 / Regie: Fatih Akin / Länge: 93 Minuten / FSK: ab zwölf Jahren). Das deutsche Drama von Fatih Akin und Hark Bohm, basiert auf Bohms Kindheitserinnerungen auf der Insel Amrum zum Kriegsende.
Einen Tag später geht es dann am Samstag, dem 18. April, um 19 Uhr weiter mit „Sorry, Baby“ (USA/Frankreich 2025 / Regie: Eva Victor / Länge: 104 Minuten / FSK: ab zwölf Jahren). In dem Debüt der Filmemacherin und Hauptdarstellerin Eva Victor muss sich eine junge Akademikerin nach einem sexuellen Übergriff ins Leben zurück kämpfen.
Im Kinderprogramm ist am Sonntag, dem 19. April, um 15 Uhr „Das geheime Stockwerk“ (Österreich, Deutschland, Luxemburg 2025 / Regie: Norbert Lecher / Länge: 96 Minuten / FSK: ab sechs Jahren) zu sehen: In dem deutschen Familienfilm reist ein Jung in einem einstigen Hotel in der Zeit zurück und muss im Jahr 1938 einen Diebstahl aufklären. Im Abendprogramm am 19. April startet dann um 19 Uhr „Father Mother Sister Brother“ (Frankreich, Großbritannien, USA 2025 / Regie: Jim Jarmusch / Länge: 110 Minuten / FSK: ab zwölf Jahren), eine Familien-Dramödie von Jim Jarmusch mit Cate Blanchett, Adam Driver und Tom Waits in den Hauptrollen.
Ein Favorit der jüngsten Oscar-Verleihung ist im Rahmen der „Popcornkino“-Reihe des Vereins „LichtSpiel“ am Freitag, dem 24. April, um 19 Uhr zu sehen: In der Sport-Dramödie „Marty Supreme“ (USA 2025 / Regie: Josh Safdie / Länge: 149 Minuten / FSK: ab zwölf Jahren) spielt Timothée Chalamet einen Tischtennisspieler, der die Weltmeisterschaft gewinnen will.
„LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen präsentieren dann am Samstag, dem 25. April, um 15 Uhr gemeinsam den Film „Ostpreußen – Entschwundene Welt (Deutschland 2025 / Regie: Hermann Pölking / Länge: 100 Minuten / FSK: ohne Altersbeschränkung), eine Dokumentation für das Kino, ein Erzählfilm, der den Kinosaal als Fenster zu einer anderen Zeit braucht.
Jüngere und Junggebliebene können sich am Sonntag, dem 26. April, um 15 Uhr freuen auf „Hoppers“ (USA 2026 / Regie: Daniel Chong / Länge: 105 Minuten / FSK: ab sechs Jahren), ein Animationsfilm aus dem Hause Pixar über eine junge Frau, die die Sprache der Tiere verstehen lernt.
Letzter Film in diesem Monat ist dann am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr „EPIC: Elvis Presley in Concert“, (USA 2025 / Regie: Baz Luhrmann / Länge: 97 Minuten / FSK: ab sechs Jahren / läuft im Original mit Untertiteln). „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen präsentieren im Rahmen ihrer Dokumentarfilmreihe das jüngste Werk des visionären Regisseurs Baz Luhrmann, in dem er nach seinem Spielfilm „Elvis“ die Musiklegende Elvis Presley noch einmal auf andere Weise neu aufleben lässt: Verloren geglaubte Aufnahmen, Welthits und eine unvergleichliche Stimme in nie dagewesener Tonqualität versprechen einen Konzertfilm, wie es ihn nie zuvor im Kino gegeben hat.