Erste Schnellladesäule in Betrieb

Heidjers Stadtwerke bauen die öffentliche Infrastruktur für E-Mobilität aus

Erste Schnellladesäule in Betrieb

Die Heidjers Stadtwerke haben ihre erste Schnellladesäule neben dem sogenannten Schwalbennest in der Harburger Straße in Betrieb genommen. An ihr kann beispielsweise ein VW ID.4 mit großer Batterie (77 Kilowattstunden) in 35 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden. „Da hier Gleichstrom fließt, hat der Schnelllader eine höhere Ladeleistung als andere E-Ladesäulen, die mit Wechselstrom laden. Lädt ein Stromer am neuen Schnelllader, ist eine Ladeleistung von bis zu 150 Kilowatt möglich. Eine so hohe Ladeleistung haben bisher wenige E-Fahrzeuge auf dem Markt. Nutzen hingegen zwei E-Autos den Schnellader gleichzeitig, teilt sich die Leistung auf je 75 Kilowatt und der Ladevorgang dauert etwas länger“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Mit dem Schnelllader kommen zwei weitere öffentliche Ladepunkte in der Region dazu. „Damit bieten wir die komplette Palette der Lademöglichkeiten hier vor Ort an“, informiert Thomas Brede, Vertriebsleiter der Heidjers Stadtwerke.

Insgesamt stellt das kommunale Unternehmen 14 Ladepunkte an sieben Ladesäulen in Schneverdingen und einer Ladesäule in Neuenkirchen. „E-Mobilisten tanken an den Ladesäulen der Heidjers Stadtwerke 100 Prozent Ökostrom“, so Brede. Die Bezahlung des geladenen Stroms erfolge über die Heidjers Ladekarte, per App oder QR-Code.

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