„Frauengeschichten“

Lesung auf dem Theeshof: Hubertus Meyer-Burckhardt stellt am 18. Juni in Schneverdingen sein Buch vor

„Frauengeschichten“

Hubertus Meyer-Burckhardt ist am Dienstag, 18. Juni, zu Gast beim Kulturverein Schneverdingen. Ab 20 Uhr liest er im Theeshof, Langelohsberg in Schneverdingen aus seinem Buch „Frauengeschichten - Was ich von starken Frauen gelernt habe“. Karten für diese gemeinsame Veranstaltung mit dem Heimatbund Schneverdingen gibt es im Vorverkauf über den Kulturverein sowie an der Abendkasse.

Jeden Monat befragt Hubertus Meyer-Burckhardt eine erfolgreiche Frau zu ihrem Leben. Sein Buch „Frauengeschichten“ versammelt die bewegendsten Gespräche aus 15 Jahren: „Frauen gelingt es leichter, zu neuen Ufern aufzubrechen, wenn sich ihre Position in der Gesellschaft ändert. Selbst wenn es ‚unvernünftig‘ ist, bleiben sie offen für Neues - solange es ihnen Spaß macht“, so erlebt es der TV-Produzent, Journalist und Schriftsteller.

Meyer-Burckhardt, Gastgeber einer der erfolgreichsten Talkshows im Fernsehen sowie des Radio-Talks „Frauengespräche“ hat zehn herausragende Gespräche in seinem Bandzusammengetragen. Die Auswahl der Frauen, die bei ihm zu Wort kommen, reicht von Marianne Sägebrecht über Elke Heidenreich bis zu Ina Müller. Für diese Frauen ist das Leben eine „ungesicherte Unfallstelle“ - ein offener Raum für Neues, für Experimente, ein Reservat, in dem Unvorhergesehenes entstehen kann. Meyer-Burckhardts Interviewpartnerinnen können viel von diesem permanenten Wandel erzählen.

Die Idee zu seiner Radiosendung „Frauengeschichten“, die seit 15 Jahren im NDR ausgestrahlt wird, kam Meyer-Burckhardt, als er sich an seine Großmutter erinnerte. Diese hatte in zwei Weltkriegen alles verloren und sich dennoch nicht unterkriegen lassen. Frauen bewegten und prägten ihn sein Leben lang mehr als Männer - egal ob als Dichterinnen, Philosophinnen oder Schauspielerinnen. So entstand sein Plan, in einer Talkshow beeindruckende Frauen zu zeigen, die sich den Herausforderungen des Lebens stellen und Verantwortung übernehmen. Einleitend stellt Meyer-Burckhardt seinen persönlichen Bezug zu diesen Frauen heraus. Am Ende nimmt er aus jeder Begegnung eine Erkenntnis für das eigene Leben mit, zum Beispiel das Lebensmotto von Barbara Schöneberger: „Ich empfehle zu leben.“

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