„Fridays for Future“: Schüler organisieren zweite große Demo in Schneverdingen

Klimastreik am 29. November: Schneverdinger Gymnasiasten melden Protestzug mit 500 Teilnehmern an

„Fridays for Future“: Schüler organisieren zweite große Demo in Schneverdingen

Überhaupt nicht zufrieden ist die „Fridays for Future“-Bewegung mit dem Klimapaket der Bundesregierung, das diese am 20. September dieses Jahres vorgelegt hat. Dieses führe „nur noch tiefer in die Klimakrise“, heißt es auf der deutschen Internetseite der weltweiten Bewegung, die von Schülern und Studenten ins Leben gerufen worden ist. Mit „business as usualund „viel Pillepalle“ müsse endlich Schluss sein, fordern die Anhänger der Bewegung. Deshalb machen sie nun erneut mobil: Am 29. November, dem Freitag vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz, die in den ersten beiden Dezemberwochen in Santiago de Chile auf dem Programm steht, wollen die Verfechter des Klimaschutzes erneut auf die Straße gehen. In der gesamten Bundesrepublik sind Kundgebungen und Demonstrationsmärsche geplant - auch in Schneverdingen. Die Aktion in der Heideblütenstadt haben sechs Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Schneverdingen organisiert, die sich in der Schneverdinger „Fridays for Future“-Ortsgruppe engagieren.

Die Jugendlichen haben eine Demonstration mit rund 500 Teilnehmern angemeldet und hoffen, dass auch viele Eltern und ältere Bürger mit von der Partie sein werden. Treffpunkt ist am 29. November um 11.30 Uhr die KGS. Von dort aus marschieren die Protestler zum Schneverdinger Rathaus, an dem es eine kurze Kundgebung geben wird. Danach geht es wieder zurück zur Schule. Einzelheiten erläuterten die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Anuschka Emde (17 Jahre), Lea Cordes (16) und Tim Rosebrock (16 Jahre) heute Nachmittag in einem Gespräch mit dem Heide-Kurier. Über das, was die Jugendlichen bewegt, sowie das, was sie am Klimastreik-Aktionstag vorhaben, berichtet der HK in der kommenden Woche.

Logo