Für mehr Biodiversität in der Landwirtschaft

Vortrag von Landwirt Jochen Hartmann am 28. Februar um 19 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Peter und Paul in Schneverdingen

Für mehr Biodiversität in der Landwirtschaft

„Schritt für Schritt zu mehr Biodiversität in der Landwirtschaft“ heißt der Vortrag, zu dem der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) jetzt einlädt. Jochen Hartmann, Landwirt aus Rettmer bei Lüneburg, geht dabei am 28. Februar um 19 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Peter und Paul, Friedenstraße 3 in Schneverdingen, auf Fragen wie diese ein: Wie kann die Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen gezielt und nachhaltig erhöht werden, ohne dass die notwendigen Maßnahmen zu betriebswirtschaftlich nicht tragbaren Einnahmeverlusten führen?

Genau hier setzt das sogenannte „F.R.A.N.Z.“-Projekt an, an dem der Hof Hartmann als Demonstrationsbetrieb beteiligt ist. „F.R.A.N.Z.“ - das heißt: Für Ressourcen, Agrarwirtschaft und Naturschutz mit Zukunft - und dieser Name ist Programm: „Das Ziel des Projektes ist es, Wege zu mehr Biodiversität in der Landwirtschaft zu finden und gangbar zu machen, auch und gerade für konventionell arbeitende Betriebe. Der Hof Hartmann ist ein solcher Betrieb, dessen Menschen einerseits auf die Erfahrungen setzen, die seit Generationen gewachsen sind und andererseits bereit sind, neue Wege zu gehen“, so der BUND in seiner Mitteilung.

In seinem Vortrag wird Jochen Hartmann über die Anfänge berichten mit dem Hühnerwald als artenreicher und artgerechter Lebensraum. Er wird biodiversitätsfördernde Maßnahmen im Detail aufzeigen wie mehrjährige Blühstreifen, blühende Untersaat, blühendes Vorgewende, Erbsenfenster, Feldvogelinseln, Extensivgetreide, Extensivgrünland und Oberbodenabtrag und als Ausblick die Maßnahmen im Hinblick auf Klima, Wasserkreislauf, Boden, Nützlinge und die Erzeugung gesunder Lebensmittel betrachten.

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