Generationswechsel in der SWG

Kommunalwahl: Schneverdinger Wählergemeinschaft geht mit vier Kandidaten ins Rennen

Generationswechsel in der SWG

Zur Mitgliederversammlung hatte kürzlich die Schneverdinger Wählergemeinschaft (SWG) eingeladen, um ihre Kandidaten für die diesjährige Kommunalwahl am 12. September aufzustellen. Die Listenplätze wurden in geheimer Wahl vergeben. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt. Sören Schulz führt die Liste an, auf den Plätzen folgen (Listenplätze in der Reihenfolge) Gerhard Behrens, Werner Bernhard und Jürgen Schulz.

Beim Blick auf die Liste lässt sich feststellen, dass es in der Wählergemeinschaft zu einem Generationswechsel kommen wird, was SWG-Ratsherr und -Sprecher Jürgen Schulz bereits vor dem Wahlgang deutlich gemacht hatte: Politik lebe vom Wandel und von „neuen Gesichtern“ im Stadtrat. Daher freue er sich, dass sein politisch interessierter Sohn für den Spitzenplatz kandidiere. Weil der 35-jährige kaufmännische Angestellte in Schneverdingen wohne, arbeite und in mehreren Vereinen sowie der Feuerwehr aktiv sei, „ist garantiert, dass die bodenständige Kirchturmpolitik der SWG als unabhängige Alternative zu den im Rat der in Schneverdingen vertretenen Parteien fortgesetzt wird.“

Als wichtigste Ziele nannte Sören Schulz den Einzug in das Stadtparlament, um die Standpunkte der SWG „mit Augenmaß im Rat umzusetzen“ sowie die Gewinnung weiterer Mitglieder, „um die Basis der SWG zu verbreitern.“ Er, Sören Schulz, wolle für das Vertrauen der Bürgerschaft in die Vorhaben der SWG werben und hoffe auf zwei Mandate für die SWG. Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, nicht mit einer eigenen Liste an der Kreistagswahl teilzunehmen. Der Vorstand will sich demnächst mit Vertretern der Neuenkirchener Freien Liste unabhängiger Politik im Sticht (FLuPIS) treffen, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit und einer gemeinsamen Liste zur Kreistagswahl auszuloten, um sich den Wählerinnen und Wählern als Alternative zu den Parteien anzubieten.

Als „alter Hase“ schaltete Jürgen Schulz dann auch gleich in den Wahlkampfmodus: „Kreistagsabgeordnete, die die Parteiräson über die Interessen der Bürgerschaft stellen“, meinte er mit Blick auf die Entscheidung zum Standort des geplanten Krankenhausneubaus des Heidekreis-Klinikums, „gehören abgewählt.“

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