Großes Finale der „Plattsounds 2026“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Zehn Bands stehen mit Pop, Rock, Punk, Metal, Rap oder Reggae auf der Bühne der „Alten Schlachterei“ beim Plattdeutschen Bandwettbewerb am 7. November

Großes Finale der „Plattsounds 2026“

Die 16. Ausgabe vom plattdeutschen Bandcontest „Plattsounds“ findet in diesem Jahr in Schneverdingen statt, und zwar am Samstag, 7. November, ab 19 Uhr im Kulturhaus „Alter Schlachterei“, Am Markt 2: Zehn Bands werden dabei mit Pop, Rock, Punk, Metal, Rap oder Reggae zu hören sein. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei

Junge Bands und Solo-Künstlerinnen und -Künstler aus Niedersachsen waren aufgerufen, sich mit einem selbstgeschriebenen Song zu bewerben. Das Genre spielt dabei keine Rolle, das musikalische Spektrum ist vielfältig. Bands wie „Fettes Brot“ und „De Fofftig Penns“ haben erfolgreich gezeigt, dass moderne Musik und Plattdeutsch gut zusammenpassen. Ziel des Wettbewerbs ist es, jungen Künstler die Möglichkeit zu geben, mit Plattdeutsch zu experimentieren und sich mit der Regionalsprache kreativ auszuprobieren.

Da sich das Projekt explizit nicht nur an Muttersprachler wendet, verfügen die meisten teilnehmenden Bands über geringe oder keine Kenntnisse des Plattdeutschen. Plattdeutsch ist daher keine Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb, die Musiker werden bei der Übersetzung ihrer Texte und der Aussprache auf Wunsch vom Organisationsteam unterstützt. Im großen Finale kürt eine Jury die Siegerin oder den Sieger mit dem Titel „Bestes plattdeutsches Lied des Jahres“.

„Plattsounds“ ist ein Kooperationsprojekt von neun Landschaften und Landschaftsverbänden aus Niedersachsen, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Dieses Jahr wird der Wettbewerb vom Lüneburgischen Landschaftsverband ausgerichtet.

Beim „Plattsounds“-Finale am 7. November in der „Alten Schlachterei“ in Schneverdingen wird es die Jury aus Musikexperten und -expertinnen und Kennerinnen und Kennern der plattdeutschen Sprache nicht leicht haben: Peter Hoffmann (Produzent von „Tokio Hotel“), Paul Weber (Frontmann „DenManTau“), Ilka Brüggemann (NDR 1 Niedersachsen), Jesse Franz (Fachberater für die Region und die Sprachen Niederdeutsch und Saterfriesisch im Unterricht vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg, RLSB) und Grietje Kammler (Ostfriesische Landschaft) entscheiden live vor Ort, welcher Act am meisten überzeugen konnte.

Zehn Bands und Solo-Musiker und -Musikerinnen performen einen plattdeutschen Song auf der Bühne – von Pop, Rock und Metal bis zu Hip-Hop, Punk und Reggae. Die Jury muss nicht nur die plattdeutsche Aussprache bewerten, sondern auch die Qualität von Musik und Texten sowie die Bühnenpräsenz.