Viele tolle Filme bietet das Oktober-Programm im Kino der Heideblütenstadt. Unter anderem geht es durch die Straßen von New York – wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise: So schwingt sich in „Spider-Man: Brand New Day“ Peter Parker als sympathische Superheld durch die Häuserschluchten der Wolkenkratzer, während die Schattenseiten der Stadt den Vietnamkriegsveteranen Travis Bickle als „Taxi Driver“ in den Abgrund treiben. Neben dem aktuellen Blockbuster und dem Klassiker von 1976 warten weitere Hollywood-Produktionen sowie Filme aus Deutschland und ganz Europa, die der Schneverdinger Verein „LichtSpiel“ in der Oststraße auf die große Leinwand bringt.
Los geht das Programm im kommenden Monat am Samstag, 3. Oktober, um 19 Uhr mit der Verfilmung der beliebten Krimireihe über detektivische Schafe und der Komödie „Glennkill: Ein Schafskrimi“ (USA/Großbritannien 2026; Regie: Kyle Balda; 110 Minuten; FSK ab 6 Jahren).
Am Sonntag, 4. Oktober, stehen gleich zwei Filme auf dem Plan: Um 15 Uhr läuft für die jüngeren Zuschauer „Die Legende des Wüstenkindes“ (Frankreich/Belgien 2026; Regie: Gilles de Maistre; 96 Minuten; FSK ab 6 Jahren). Der Abenteuerfilm handelt von einem Mädchen, welches die Geschichte ihres Großvaters erfährt, der bei einer Straußenherde groß geworden ist. Am Sonntagabend geht es dann um 19 Uhr weiter mit „Spaziergang nach Syrakus“ (Deutschland 2026; Regie: Lars Jessen; 97 Minuten; FSK ab 6 Jahren): In der deutschen Komödie spielt Charly Hübner die Hauptrolle, der von der DDR nach Sizilien und wieder zurück reisen will.
Einen besonderen Film präsentieren am Mittwoch, 7. Oktober, um 19 Uhr „LichtSpiel“ und Kunstverein Springhornhof sowie und Kulturverein Schneverdingen gemeinsam: „Wer weiß schon, was ein Leben ist?“ (Deutschland 2026; Regie: Annelie Boroș, Vera Brückner; 95 Minuten; FSK ab 6 Jahren). Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm – er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen.
Popcorn-Kino der Extraklasse wartet dann am Freitag, 9. Oktober, um 19 Uhr im „LichtSpiel“-Kino: „Spider-Man: Brand New Day“ (USA 2026; Regie: Destin Daniel Cretton; 145 Minuten; FSK ab 12 Jahren). Das vierte Solo-Abenteuer mit Tom Holland als titelgebender Spider-Man bricht derzeit alle Rekorde an den Kinokassen.
Zusätzlich zu den Vorstellung im Kino in der Oststraße präsentiert der Verein „LichtSpiel“ in der Kirche Peter und Paul ein Stummfilmkonzert mit Orgelbegleitung (Eintritt frei, Spenden erbeten): Am Samstag, 10. Oktober, ist um 19 Uhr zum 50-jährigen Orgeljubiläum der 100 Jahre alte Film „Faust – eine deutsche Volkssage“ (Deutschland 1926, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau; 106 Minuten; FSK ab 6 Jahren) zu sehen. Faust (Gösta Ekman), ein alter Gelehrter ist mit seinen Latein am Ende, als über seine Stadt die Pest einbricht. Doch dann erscheint Mephisto (Emil Jannings) und verspricht ihm ewige Jugend und Reichtum. Faust geht schließlich auf den Pakt des Teufels ein. Doch dann begegnen die beiden Gretchen und die Tragödie nimmt ihren Lauf…
Zwei Vorstellungen gibt es dann am Sonntag, 11. Oktober: Im Nachmittagsprogramm ist um 15 Uhr mit „Tad Stones und die Wunderlampe“ (Spanien 2026; Regie: Enrique Gato; 94 Minuten; FSK ab 6 Jahren) der vierte Teil der witzigen spanischen Animationsfilmreihe über einen tollpatschigen Bauarbeiter auf archäologischen Missionen zu sehen. Ab 19 Uhr gestaltet dann der Verein „LichtSpiel“ den Abend gemeinsam mit dem Ambulanten Hospizdienst „Lebensbrücke“ Soltau und dem Hospizdienst Schneverdingen: Zusammen präsentieren zum Welthospiztag „Sechswochenamt“ (Deutschland 2025; Regie: Jacqueline Jansen; 98 Minuten; FSK ab 6 Jahren), ein Drama über eine Frau, die inmitten der Coronapandemie den Tod ihrer Mutter verarbeiten muss.
Am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr präsentieren „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen dann gemeinsam „Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war“ (Deutschland/Österreich 2026; Regie: Regina Schilling; 98 Minuten; FSK ab 6 Jahren). Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling mit ihrem Film eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.
„Der verlorene Mann“ (Deutschland 2026; Regie: Welf Reinhart; 100 Minuten; FSK ab 12 Jahren) läuft am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr. Das deutsche Drama erzählt die Geschichte eines pensionierten Ehepaares, das den an Alzheimer erkrankten Ex-Mann der Ehefrau bei sich aufnimmt.
Am Samstag, 17. Oktober, folgt um 19 Uhr „Der Klang der Stradivari“ (Frankreich 2025; Regie: Gregory Magne; 102 Minuten; FSK ohne Alterbeschränkung). In der französischen Komödie steht ein besonderes Musikprojekt im Fokus, bei dem vier originale Stradivari-Instrumente erklingen sollen.
Die beiden Filme am Sonntag, 18. Oktober, haben für alle Altersgruppen etwas zu bieten: Um 15 Uhr läuft mit „Toy Story 5“ (USA 2026; Regie: Andrew Stanton, McKenna Harris; 102 Minuten; FSK ohne Altersbeschränkung) der fünfte Teil der beliebten Animationsreihe über die lebendigen Spielzeuge. Am Abend geht es dann um 19 Uhr weiter mit „Lebensansichten eines Huhns“ (Deutschland/Griechenland 2025; Regie: György Pàlfi; 97 Minuten; FSK ab 12 Jahren). „Heldin“ der Komödie ist ein Huhn, dass eine kleine Reise unternimmt.
Gemeinsam präsentieren „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen dann am Mittwoch, 21. Oktober, um 19 Uhr „Insekten – Helden im Verborgenen“ (Deutschland 2026; Regie: Nepomuk Pfaff; 88 Minuten; FSK ohne Alterbeschränkung). Der Dokumentarfilm nimmt das Publikum mit in den Mikrokosmos, in atemberaubende Bilderwelten, erzählt von Schauspielikone Katharina Thalbach, und stellt die Frage: Muss es ein „Mensch ODER Natur“ sein?
Am Samstag, 24. Oktober, läuft um 19 Uhr: „Solo Mio“ (USA 2026; Regie: Daniel Kinnane, Charles Kinnane; 97 Minuten; FSK ab 6 Jahren). In der romantischen Komödie mit Kevin James, wird dieser am Altar verlassen – und tritt trotzdem die Hochzeitsrundreise durch Italien an.
Am Sonntag, 25. Oktober, um 15 Uhr treffen bei „Paw Patrol: Der Dino Film“ (Kanada/Frankreich/USA 2026; Regie: Cal Brunker; 88 Minuten; FSK ohne Altersbeschränkung) im dritten Kinofilm über die vierbeinige Rettungsstaffel die Hunde auf Dinosaurier. Am Sonntagaben startet um 19 Uhr dann wieder amüsantes Popcorn-Kino: „Das gewisse Etwas“ (Deutschland 2026; Regie: Marc Rothemund; 100 Minuten; FSK ab 6 Jahren) ist die deutsche Adaption der französischen Wohlfühlkomödie „Was ist schon normal?“
Zum 50-jährigen Jubiläum des Kult-Films präsentieren „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr „Taxi Driver“ (USA 1976; Regie: Martin Scorsese; 114 Minuten; FSK ab 16 Jahren).Der nach einem Drehbuch von Paul Schrader entstandene Film schildert das Leben des vereinsamten New Yorker Taxifahrers Travis Bickle, der von dem „Schmutz“ der Stadt angewidert ist und dessen Obsession, eine jugendliche Prostituierte ihrem Milieu zu entreißen, in eine Gewaltorgie mündet.
Zum Abschluss des Monatsprogramms läuft am Samstag, 31. Oktober, um 19 Uhr mit „So klingt das Leben“ (Spanien 2025; Regie: Daniel Sanchez Arevalo; 113 Minuten; FSK ab 12 Jahren) ein spanisches Drama über ein kleines Fischerdorf, das nach einem Unglück dank eines Musikwettbewerbs neuen Mut schöpfen will.
Am Sonntag, 1. November, um 19 Uhr präsentieren „LichtSpiel“ und die Deutsch-Polnische Gesellschaft mit „Vaterland“ (Deutschland 2026; Regie: Pawel Pawelkowski; 82 Minuten; FSK ohne Altersbeschränkung) ein Drama mit Hanns Zischler und Sandra Hüller, in dem Thomas Mann und Tochter Erika 1949 ins Nachkriegsdeutschland reisen.