Hungriger Berberlöwe namens Stefan

Schneverdinger Kinoverein zeigt Kurzfilm „Futter“ auf der „Online-Leinwand“

Hungriger Berberlöwe namens Stefan

In der Corona-Krise bleibt das Schneverdinger Kino des Vereins „LichtSpiel“ auch weiterhin geschlossen, bietet Filmfreunden aber als besonderes Bonbon auf der „Online-Leinwand“ auch künftig den „Kurzfilm der Woche“ und Filmtipps zu den Mediatheken der öffentlich-rechlichen Fernsehanstalten. Zunächst ist diese Aktion für diesen Monat geplant. Das Programm ist kostenlos auf der Internetseite des Kinos unter https://www.lichtspiel-schneverdingen.de zu sehen.

Nach dem Auftakt mit dem Film „Forever Over“ wird ab 12. November der deutsche Kurzfilm „Futter“ von Regisseur Carsten Strauch aus dem Jahr 1996 gezeigt. Im Film geht es um den hungrigen Berberlöwen Stefan Krause. Doch das Leben im Zoo ist nicht leicht, und in der Not sind wahre Freunde selten. Originell, schwarzhumorig und sehr konsequent zeigt dieser amüsante Trickfilm eine Situation der besonderen Art im Zoo. Zusätzlich empfiehlt „LichtSpiel“-Programmkoordinator Wolfgang Voigt besondere Filmangebote in den Mediatheken von ARD, ZDF und ARTE. Diesmal rät er dazu, sich in der ARD-Mediathek die sechsteilige deutsche Krimikömödien-Serie „Das is’ ja nix“, produziert vom NDR, anzuschauen. „Etwas zum Schmunzeln in dieser ernsten Zeit“, so Voigt.

Weiterhin empfiehlt er den Film „Transit“ (Deutschland, Frankreich 2018) von Christian Petzold. Die Schriftstellerin Anna Seghers schrieb den teils autobiografischen Roman 1941 und 1942, als sie sich selbst im Exil befand. Themen sind Flucht und die existenzielle Bedrohung des Menschen. Schauplatz des Filmes ist das heutige Marseille, in dem die Geschichte der Schrifstellerin Seghers auf die Geflüchteten von heute trifft. „Transit“ feierte im Wettbewerb um den Goldenen Bären der Berlinale 2018 seine Weltpremiere. Der Film ist bis zum 15. November in der Arte-Mediathek zu sehen.

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