In schwierigen Zeiten für Frohsinn und Unterhaltung gesorgt

Auftritt im Garten: Plattschnacker vom Theeshof besuchen Alten- und Pflegeheim

In schwierigen Zeiten für Frohsinn und Unterhaltung gesorgt

Viele ältere Menschen sind von der Corona-Krise und den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ganz besonders betroffen. Im Zuge der Regelungen drohen verstärkt Einsamkeit und Isolation. Die Plattschnacker vom Theeshof des Schneverdinger Heimatvereins sind schon seit Jahren engagiert bei der Sache, um ältere Menschen mit ihren Auftritten zu unterhalten und für Frohsinn und Abwechslung zu sorgen. Dazu gehören auch regelmäßige Auftritte im Schneverdinger Alten- und Pflegeheim Tannenhof. In diesem Jahr allerdings war diese aufgrund der Corona-Pandemie nur stark eingeschränkt möglich. Besuchsverbote und Hygienevorschriften waren beziehungsweise sind eine große Herausforderung für Bewohner, Angehörige und Pflegepersonal.

Deshalb hatte es sich eine kleine Abordnung der Plattschnacker zur Aufgabe gemacht, in den vergangenen Monaten wenigstens hin und wieder für Abwechslung zu sorgen und ihr Musikprogramm vor dem Haus oder auch im Garten zu präsentieren - so auch am 25. September. Bei bestem Wetter statteten fünf Plattschnacker des Heimatbundes dem Tannenhof einen Besuch ab, um Bewohnerinnen und Bewohner im idyllischen Garten des Alten- und Pflegeheimes zu erfreuen.

Gebannt hörte das Publikum im Freien die Geschichte „Bickbeern un Melk“, die Autor Gustav Inselmann selbst vortrug und damit bei den Zuhörerinnen und Zuhörern Erinnerungen weckte. Inge Renken las Bernhard Riebesehls Text über die „Sünnenblomen“ vor, und Ruth Poenicke erntete Lachsalven mit ihrem Text zur philosophischen Betrachtung des Wörtchens „Wat“. Zwischendurch spielte das Duo Gerhard Rosebrock (Harmonika) und Jens Spies (Geige) bekannte Volkslieder.

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