KGS Schneverdingen „Europaschule“ - und Martin Schulz übernimmt Patenschaft

Kooperative Gesamtschule Schneverdingen überzeugt das Kultusministerium und erhält 110 von 140 möglichen Punkten

KGS Schneverdingen „Europaschule“ - und Martin Schulz übernimmt Patenschaft

Erneut wartet die Kooperative Gesamtschule (KGS) Schneverdingen mit guten Nachrichten auf: Heute erhielt Schulleiter Mani Taghi-Khani die Mitteilung, dass die Bewerbung der KGS um die Zusatzbezeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ erfolgreich gewesen ist. Den Antrag hatte die Schule am 1. März dieses Jahres gestellt, die Beurteilung durch das Kultusministerium ist abgeschlossen. 80 von 140 zu erreichenden Punkten hätte die KGS mindestens erhalten müssen - und hat diese Hürde locker übersprungen. „Wir haben 110 Punkte erreicht - und damit sind wir sehr, sehr zufrieden“, betont Taghi-Khani. Ein großes Lob richtet er an die Europabeauftragte der KGS Schneverdingen, Britta Schmaler. „Der Antrag umfasste mehr als 90-Din-A4-Seiten. Britta Schmaler und ihr Team haben großartige Arbeit geleistet“, unterstreicht der Gesamtschuldirekor.

Nach der erfolgreichen Bewerbung um diesen „Titel“ darf sich die KGS ab 1. August für fünf Jahre „Europaschule“ nennen. Das ist aber nicht alles, denn der Kooperativen Gesamtschule ist es zudem gelungen, einen prominenten Paten zu gewinnen. Martin Schulz (SPD), ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, hat sich dafür begeistern lassen, die Patenschaft für den Bereich „Europa“ zu übernehmen. Er hatte die Kooperative Gesamtschule im Jahr 2017 im Rahmen des Bundestagswahlkampfes besucht und damals versprochen, dass er wiederkommen werde (HK berichtete). Ein Mann, ein Wort: Schulz hat laut Taghi-Khani angekündigt, bei der Feier zur Verleihung der Bezeichnung „Europaschule“ persönlich vor Ort sein zu wollen.

„Jetzt muss nur noch ein Termin gefunden werden“, berichtet der Schulleiter. Die Zusage des früheren Kanzlerkandidaten freue ihn sehr, „zumal kaum ein anderer so für den europäischen Gedanken steht.“

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