Kitas in Schneverdingen: In der Coronakrise weiter keine Elternbeiträge

Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens informiert über Beschluss

Kitas in Schneverdingen: In der Coronakrise weiter keine Elternbeiträge

Im Rahmen des Richtfestes für den Kita-Neubau in Lünzen am 15. Mai (HK berichtete) wartete Schneverdingens Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens mit Neuigkeiten in Sachen Elternbeiträge in der Coronakrise auf, nachdem sich der Verwaltungsausschuss mit diesem Thema befasst hatte: Auf Elternbeiträge werde in der Heideblütenstadt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bis zum Ende der wegen der Corona-Pandemie angeordneten Schließung der Kindertagesstätten verzichtet. Ausgenommen seien die Elternbeiträge für die Notbetreuung. „Wir wissen, wie schwierig die Situation für die Eltern ist“, unterstrich die Bürgermeisterin in Lünzen.

Über die Elternbeiträge für den Monat April war bereits Ende März ein entsprechender Beschluss gefasst worden. „Zur Entlastung der finanziell ohnehin durch Kurzarbeit belasteten Eltern haben wir beschlossen, auf die Elternbeiträge aus Billigkeitsgründen im genannten Zeitraum zu verzichten“, so die Bürgermeisterin. Dies betreffe die Beiträge für die Krippenbetreuung, für die über die Beitragsfreiheit hinausgehende zusätzliche Betreuungszeit der über dreijährigen Kinder und die Hortbetreuung.

Das vollständige Aussetzen der Elternbeiträge habe im Monat April zu einem Einnahmeausfall in Höhe von rund 19.000 Euro geführt. „Der Einnahmeausfall reduziert sich mit ansteigenden Betreuungszahlen in den Notgruppen, weil für die Inanspruchnahme dieser Plätze unverändert Elternbeiträge eingezogen werden“, erläuterte Moog-Steffens: „Wir sind jetzt durch die verstärkte Inanspruchnahme der Notgruppenbetreuung für Mai bei einem Einnahmeausfall von etwa 16.000 Euro, der bis zur Aufnahme des Regelbetriebes wohl weiter absinken wird.“

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