Vier Rettungshubschrauber im Einsatz

Schwerer Unfall bei Langeloh: Frau aus dem vollbesetzten Pkw konnte trotz schneller Hilfe nicht mehr gerettet werden

Vier Rettungshubschrauber im Einsatz

Ein schwerer Unfall ereignete sich am gestrigen Dienstag gegen 13.45 Uhr auf der Kreisstraße 24 bei Langeloh (HK online berichtete). Dabei kam eine Frau ums Leben, fünf weitere Beteiligte, darunter mindestens ein Kind, wurden schwer verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei war ein nicht mit Fahrgästen besetzter Linienbus auf der vorfahrtberechtigten Reimerdinger Straße in Richtung Schülern auf der Kreuzung zur Langeloher Straße mit einem von links kommenden Pkw kollidiert. Insbesondere wenn Kinder betroffen sind, sind solche Einsätze für die Rettungskräfte „keine leichte Situation“, berichtete Daniel Dwenger, stellvertretender Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis, vor den Kameras auch überregionaler Medien.

Nach dem Zusammenstoss waren der Bus und der Pkw auf einem angrenzenden Acker zum Stehen gekommen. Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, kümmerten sich bereits Ersthelfer um die Verletzten. Die Frau aus dem vollbesetzten Pkw konnte laut Dwenger jedoch „trotz schneller Hilfe nicht mehr gerettet werden.“

In dem Mercedes A-Klasse saßen vier weitere Personen, darunter ein Kleinkind. Feuerwehr und Rettungsdienst befreiten die Unfallopfer aus dem Fahrzeugwrack. Dabei kam auch schweres hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz: Das Dach des silberfarbenen Mercedes wurde laut Feuerwehrsprecher „zur patientenschonenden Rettung entfernt.“

Der Busfahrer, der glücklicherweise allein in dem Linienbus unterwegs war, wurde ebenfalls schwer verletzt. „Mit insgesamt vier Rettungshubschraubern wurden die schwer verletzten Pkw-Insassen zu umliegenden Krankenhäusern geflogen“, berichtet Dwenger.

Vor Ort waren neben den Feuerwehren Schneverdingen, Langeloh, Heber und Neuenkirchen auch fünf Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, vier Rettungshubschrauber sowie diverse Einsatzkräfte der Polizei.

Die Unfallaufnahme durch die Polizei dauerte mehrere Stunden, hier kam auch eine Drohne zum Einsatz. Die Kreisstraße 24 war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten zwischen 14 und 17.35 Uhr voll gesperrt.

Nachtrag:

Heute hat die Polizeiinspektion eine weitere Mitteilung zum Unfallgeschehen herausgegeben. Das verursachende Fahrzeug sei mit fünf Personen aus Hamburg besetzt gewesen - und zwar mit einem älteren Ehepaar (beide 79 Jahre alt) sowie mit einer Kleinfamilie (Vater 31 Jahre, Mutter 26 Jahre und Kleinkind zwei Jahre alt). Die 79-jährige Frau sei noch am Unfallort an ihren schweren Verletzungen verstorben. Alle weiteren Insassen sowie der 75-jährige Fahrer des Linienbusses seien in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden. „Nach jetzigem Stand sind das Kleinkind und dessen Mutter nunmehr als leichtverletzt einzuordnen“, so ein Polizeisprecher.

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