Live-Musik von „Portland“ und ein Selbstfindungstrip auf klapprigen Mofas

Kino und Konzert im Freien: „Sommer im Biergarten“ am 1. August in Schneverdingen

Live-Musik von „Portland“ und ein Selbstfindungstrip auf klapprigen Mofas

„Sommer im Biergarten“ heißt es am kommenden Samstag, dem 1. August, im Biergarten am Rathaus in Schneverdingen. In Zusammenarbeit präsentieren der Kinoverein „LichtSpiel“ und der Kulturverein Live-Musik und Open-Air-Kino. Ab 20 Uhr spielt die Rockband „Portland“ und nach Einbruch der Dunkelheit, gegen 22 Uhr, wird die deutsche Komödie „25km/h“ gezeigt. Wie die Veranstalter am heutigen Mittwoch, dem 29. Juli, mitteilten, ist die Veranstaltung „dass die Veranstaltung „bereits restlos ausverkauft.“ Informationen über eine gegebenenfalls witterungsbedingte Absage erhalten Interessierte auf der Internetseite www.lichtspiel-schneverdingen.de.

Die Rockband „Portland“ wurde im Jahr 2005 gegründet und setzt sich zusammen aus dem Sänger Mr. Joe (Joachim Scheller), dem Gitarristen Ente (Claus Krüger), dem Schlagzeuger Okka (Oskar Eckert) sowie dem Bassisten Uwe Meitzner, der neu dabei ist. Beeinflusst sind alle vier Musiker von der Rockmusik der vergangenen Jahrzehnte. Und so haben sie Akustik-Balladen ebenso im Repertoire wie „harte“ Rocknummern. Dabei begeistern sie ihr Publikum ausschließlich mit eigenen Kompositionen.

Nach einer kurzen Umbaupause wird im Open-Air-Kino die Komödie „25km/h“ aus dem Jahr 2018 gezeigt. Darsteller sind unter anderem Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Jella Haase, Franka Potente, Alexandra Maria Lara, Wotan Wilke Möhring und Jördis Triebel. Der Film ist ab sechs Jahren freigegeben und dauert 116 Minuten.

Zur Handlung: Nach 30 Jahren treffen die Brüder Christian und Georg auf der Beisetzung ihres Vaters wieder aufeinander. Ihre Unstimmigkeiten nach einer handfesten Auseinandersetzung klären sie bei einem gemeinsamen Besäufnis. Christian erinnert sich im Rausch an einen alten Plan der beiden: Mit ihren Mofas wollten die damals 15jährigen an die Ostsee fahren. Vom Alkohol benebelt, brechen sie spontan mit den uralten, klapprigen Mofas auf, um Verlorenes nachzuholen. Auf ihrem Trip durch Deutschland kommen sie einander, vor allem aber sich selbst näher. Klischeehaft, aber auch klassisch ist der Ansatz von Markus Gollers sehr langsamen Road-Movie „25 km/h“, das von seiner entspannten Gangart und den ebenso entspannten, sympathischen Hauptdarstellern lebt.

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