„Na, das mach’ ich öfter“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Musikalische Lesung mit Inga Rumpf in Schneverdingen

„Na, das mach’ ich öfter“

„Als ich vier Jahre alt war, sang ich auf einer Familienfeier ein paar Volkslieder und jemand drückte mir ein Fünfmarkstück in die Hand. Ich dachte, na, das mach’ ich öfter.“ Mit diesen Zeilen beginnt die autobiographische Zeitreise von Inga Rumpf („Darf ich was vorsingen?“ / Ellert & Richter Verlag, Hamburg). Und sie markieren zugleich den Start einer großen, mehr als fünf Jahrzehnte währenden musikalischen Karriere. Am Freitag, dem 6. März, ist Inga Rumpf um 20 Uhr im Kulturhaus Alte Schlachterei in Schneverdingen, Am Markt 2, zu einer musikalischen Lesung zu Gast.

Ihren 75. Geburtstag hat Inga Rumpf zum Anlass genommen, ihr erfülltes Leben aufzuschreiben, für ihre Fans und überhaupt für alle Menschen, die spannende Lebensgeschichten mögen. Mit dem parallel erscheinenden Album „Universe of Dreams“ (earMUSIC/edel) hat sie dieses Herzensprojekt veredelt.

Als Songwriterin und Sängerin zahlloser Alltime-Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik, des Blues, Rhythm’n’Blues, Jazz, Gospel und Folk – in den frühen Anfängen – ist Inga Rumpf zu einer Ikone der Musikszene avanciert. Auf ihren Tourneen rund um den Globus ist sie vom Publikum geliebt und von den Kritikern gefeiert worden. Zu Recht, denn diese „schwarze“ Stimme ist genauso gefühlsecht wie ihre energiegeladene Performance. Fans und ihre Band „Friends“ sind glücklich, wenn sie singt, ihre Seele öffnet und ihnen nach der Show noch winkend ein Lächeln schenkt, bevor sie in die Nacht enteilt. Auf ihrer musikalischen Lesereise kommt Rumpf dem Publikum ganz nah. Sie lässt es teilhaben an ihrem Leben, das 1946 im berühmten Hamburger Stadtteil St. Georg beginnt und heute, 75 Jahre später, eine tiefe Erfüllung auf dem Lande gefunden hat. „Goin‘ To The Country“ schrieb sie bereits 1970 für ihre Band „Frumpy“ – eine mitreißende Ode der Visionärin auf ihrem Weg kreuz und quer durch das Universum der Träume.

Rumpe liest, singt und spielt. Musik in Wort, Schrift und Gesang, denn natürlich wird sie sich auch ans Klavier setzen oder ihre geliebte Gitarre in die Hand nehmen. Und die Besucherinnen und Besucher jeglicher Couleur werden erwartungsfroh an ihren Lippen hängen. Die einen, weil sie sich noch gut an „damals“ und die „tollen Inga-Konzerte“ erinnern. Die anderen, die ihre Töchter aus Sympathie – auch wie „damals“ – wieder Inga nennen. Und schließlich die jungen Inspirierten, die sich an der Musikerin ein Beispiel nehmen und freudig bekennen: „Na, das mach’ ich jetzt öfter.“ Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 28 Euro und an der Abendkasse 35 Euro.