Heidjers Stadtwerke: Erdgas ab Februar mit gesetzlichem CO2-Aufschlag

Vorgaben des Gesetzgebers werden umgesetzt / Alle fossilen Brenn- und Kraftstoffe im Blickwinkel des Klimaschutzes

Heidjers Stadtwerke: Erdgas ab Februar mit gesetzlichem CO2-Aufschlag

Klimaschädliche Emissionen aus den Sektoren Wärme und Verkehr erhalten ab dem Jahreswechsel ein „Preisschild“. Das sieht das Brennstoffemissionshandelsgesetz, kurz BEHG, vor. Energielieferanten wie die Heidjers Stadtwerke müssen künftig Zertifikate für die Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2) kaufen, die bei der Verbrennung des jeweiligen Energieträgers anfällt.

Der CO2-Preis startet laut Heidjers Stadtwerken im Jahr 2021 bei 25 Euro pro Tonne Klimagase und steigt dann - fest vorgegeben - fünf Jahre an. Dies hat direkte Auswirkungen für Erdgaskunden der Heidjers Stadtwerke - und dieser neue CO2-Preis wird 1:1 an den Staat durchgereicht. Ab dem 1. Februar 2021 kostet eine Kilowattstunde Gas mit Steuern dadurch 0,54 Cent mehr. Bezogen auf einen Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 15.000 Kilowattstunden im Jahr ergeben sich daraus Mehrkosten in Höhe von etwa 81 Euro.

Trotz Mehrkosten profitieren aber auch Gaskunden: „Wer mit Erdgas heizt, hilft der Umwelt bereits. Denn Erdgas ist der klimaschonendste unter den fossilen Energieträgern. Bei seiner Verbrennung entsteht rund ein Drittel weniger CO2 als bei Heizöl zum Beispiel“, so Lars Weber, Geschäftsführer der Heidjers Stadtwerke. Ein Umstieg von Öl auf das umweltschonendere Gas lohne sich durch die CO2-Bepreisung also auch monetär.

Die Heidjers Stadtwerke bieten entsprechende Programme und Produkte an. Interessierte können sich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darüber beraten lassen.

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