Neues „GeDenkMal“-Schild

Projekttage für die Klassen des achten Jahrgangs der KGS Schneverdingen

Neues „GeDenkMal“-Schild

Im Laufe der vergangen Wochen nahmen alle Klassen des achten Jahrgangs der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Schneverdingen an einem Projekttag zum Gedenken an die Toten auf den KZ-Zügen der Heidebahn teil.

Rund 190 Schülerinnen und Schüler informierten sich an einem gesamten Schultag an drei Orten in Schneverdingen. Nach einer kurzen Einführung in der Schule ging es zum Friedhof, auf dem Geschichtslehrer Lars Brockmann zur Thematik referierte. Vom Ehrenmal bis zu den Grabstätten der 62 unbekannten Opfer wurde die Geschichte den Schülerinnen und Schüler nähergebracht. Danach ging es zum „GeDenkMal“. Dort hatten die Initiatoren Dieter Möhrmann, Uwe Nordhoff und Adolf Staack jeweils an einem Tag die Aufgabe übernommen über die Geschichte des Gedenkens in der Heideblütenstadt zu erzählen.

Im Anschluss vertieften die Klassen die bislang erhaltenen Informationen durch den Besuch der Ausstellung „Geschichte des Gedenkens“, die in den Räumen der ehemaligen Schneverdinger Förderschule aufgebaut war. Die Medien-Oase der KGS hatte dazu einen umfangreichen Büchertisch bereitgestellt.

Vonseiten des Projektteams aus dem Fachbereich Gesellschaft um Lars Brockmann, Christina Eifler, Nicole Buse und Thomas Sandkühler hieß es: „Uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur etwas über die Geschichte und das Geschehen am Schulort lernen. Sie sollen erkennen, dass sie selbst Teil der Geschichte sind. Werte wie Toleranz, Menschlichkeit und die Würde des Menschen müssen von jeder Generation neu entdeckt und gelebt werden.“

Einen besonderen Moment gab es, als das Team der Firma Elektro-Bremer das Schild „GeDenkMal“ anbrachte, das nun vom Bahnhof aus zu sehen ist und für alle Einheimischen und Gäste auf diesen besonderen Ort in der Heideblütenstadt hinweist.

Uwe Nordhoff, Mitautor des Buches „KZ-Züge auf der Heidebahn“ und Mitinitiator des „GeDenkMals“, war an diesem Tag zufällig mit einer Klasse vor Ort und konnte das neue Schild sogleich begutachten.

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