Punkrock in der „Alten Schlachterei“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Schwedische Band „No Fun At All“ spielt im Kulturhaus

Punkrock in der „Alten Schlachterei“

Mit Songs wie „Master Celebrator“ zählt sie seit den 1990er-Jahren zu den Größen der europäischen Punk-Szene. Jetzt kommt „No Fun At All“ in die Lüneburger Heide und gibt ein Konzert in der „Alten Schlachterei“: Der Auftritt der schwedischen Punkrock-Band startet am Freitag, dem 24. April, um 20 Uhr im Schneverdinger Kulturhaus, Am Markt 2.

Als Punkband ist es ja eine Sache, auf der anfänglichen Welle jugendlicher Begeisterung und Energie zu reiten. Sich als fleißige Musiker zu etablieren, die weiterhin Platten produzieren, die bei den Fans Anklang finden, ist eine ganz andere Sache. Im Fall von „No Fun At All“ besteht kein Zweifel daran, dass sie sich ihren Weg in den Kanon des melodischen Punkrocks etabliert haben, nachdem sie ihr viertes Jahrzehnt als Gruppe mit Schwung hinter sich gebracht haben. „No Fun At All“ ist zum Synonym für rasanten, ansteckenden Skate-Punk geworden.

Angefangen hat alles im Jahr 1991 in der kleinen Industriestadt Skinnskatteberg in Schweden, zusammen mit den Labelkollegen „Millencolin“ und „Satanic Surfers“ von „Burning Heart Records“ treten „No Fun At All“ an, das Auf und Ab der Szene zu überleben. Ihre teils düsteren, aber stets packenden Melodien haben sich über die Jahre zu einem Markenzeichen entwickelt. Die Formation ist der Beweis dafür, dass melodischer Punk mit ernsten Problemen umgehen kann und dabei eine Verspieltheit bewahrt, die im feierlichen Live-Setting durchscheint.

Unterstützt werden die Skandinavier bei ihrem Auftritt in Schneverdingen von „Skin Of Tears“ aus Wermelskirchen (NRW), deren Mitglieder seit 1991 im großen Punk-Rock-Zirkus mitmischen und damit zu den Pionieren des Melodic-Core aus deutschen Landen gehören: Rasant und abwechslungsreich, dynamisch und auf den Punkt brettern die Musiker durch viele Spielarten ihres Genres und halten immer wieder Hooklines zum Mitnehmen bereit. In kleinen Clubs und auch auf großen Bühnen kennen sich die Mitglieder der Band bestens aus und bieten überall eine energiegeladene Show fernab von der Lethargie so mancher erfolgsverwöhnter Genregröße. „Fake My Day“ heißt das neue Album. Gewohnt in Eigenregie veröffentlicht und gepowert durch den Vertrieb von „Gunner Reacords“, überrascht es Kritiker und Fans mit einer ungeahnter Frische und Spielfreude. Mit Unterbrechung – sozusagen „brutto“ – ist die Formation „Skin Of Tears“ seit mehr als 30 Jahren unterwegs und hat sich mit hohem Sympathiefaktor einen bemerkenswerten Kultstatus unter den Eingeweihten erspielt.

Tickets gibt es an der Abendkasse der „Alten Schlachterei“ und (vergünstigt) im Vorverkauf beim Kulturverein Schneverdingen.