Reitturnier: „Es war natürlich großartig, Zuschauer empfangen zu dürfen“

Reichlich Lob für den Reit- und Fahrverein Schneverdingen

Reitturnier: „Es war natürlich großartig, Zuschauer empfangen zu dürfen“

Vom 23. bis 25. Juli richtete der Reit- und Fahrverein Schneverdingen wieder sein großes Dressur-und Springturnier aus. An drei Tagen gab es auf den drei Prüfungsplätzen Prüfungen bis zur schweren Klasse, mehr als 1.500 Nennungen konnte die Meldestelle im Vorfeld verbuchen. Schon am Freitag stellten die Gastgeber die im Vergleich zu anderen Turnieren enorm hohe Startbeteiligung fest, im Durchschnitt wurden knapp 80 Prozent der genannten Pferde auch tatsächlich abgehakt. Für die Vereinsmitglieder des RuF Schneverdingen ist das eigene Turnier natürlich ein wichtiger Termin, die Teilnahme ist obligatorisch.

Viele Lokalmatadore konnten sich über Platzierungen freuen. In der Führzügelklasse nahm Malin Dehning (Sonnenberg´s Nelly) stolz den Sonderehrenpreis der Stadt Schneverdingen für das beste Herausbringen des Ponys entgegen, Aron Lohmann (Sun) freute sich über Platz drei. Im Dressur-Wettbewerb Kl. E belegten Charlotte Teeuwen (Eomer) und Stina Schmidt (Flourian) Rang zwei und vier. In der Stilspringprüfung Kl. E holten sich Sophie Conrad (Cassy), Samantha Behrens (Shadow in the moon), Paulina Muente (Spirit) und Charlotte Teeuwen (Eomer) Schleifen für ihre Ritte ab. Isabel Schulz (Rhannia Ra) sicherte sich in der Dressurreiterprüfung Kl. A Bronze. In der Dressurreiterprüfung Kl. L durften Clemens Bertram (Renoir) und Amena Rauf-Vater (Dynamic) Preise entgegennehmen, letztere konnte sogar in allen drei Dressurprüfungen Kl. L Platzierungen verbuchen.

In der Springpferdeprüfung Kl. A belegte Friederike Christiansen (Soete Deern) den vierten Platz, auch Vereinsvorsitzender René Prendel stellte seine Youngster in den Springpferdeprüfungen Kl. A vor, mit Divignano und Sally Gold sicherte er sich Platz drei und fünf. Pato Muente platzierte Confire in zwei Springprüfungen der Kl. M und konnte mit Varenne nach einem Nullfehlerritt im Siegerpreis, einer Springprüfung Kl. S**, Platz sechs ergattern. Stallkollegin Kate-Elisabeth Lewis präsentierte gleich mehrere Pferde erfolgreich in den verschiedenen Springprüfungen. Johanna Fach siegte mit Collmar in der Stilspringprüfung Kl. A, auch Antonia Knoll (Scipio) und Kim Amelie Wendtland (Count Henry) gelang der Sprung ins platzierte Drittel.

In einer weiteren Springprüfung Kl. A** freuten sich Nina Pulla und Marie-Luise Dührkop über Gold, Silber und jeweils eine weitere Platzierung, Marie-Luise Dührkop sicherte sich zudem mit Peter Pan den Sieg in einer Springprüfung Kl. L. Im Dressurviereck gehört Dominic-Nathanael Erhart zu den erfolgsverwöhnten Athleten des gastgebenden Vereins. Der Ausbilder belegte in der Dressurprüfung Kl. L auf Kandare Platz 2 (Dambel Dor), in der Dressurprüfung Kl. M* Platz sechs und er konnte außerdem in der Dressurprüfung Kl. S* (Sunshine) die fünftbeste Bewertung erzielen.

Die Organisatoren hatten sich im Vorfeld überlegt, für besondere Leistungen der teilnehmenden Reiterinnen und Reiter Sonderehrenpreise auszuloben, also Geldpreise über die Preise der Prüfungen hinaus auszuschütten. Diese komfortable Situation, Sportförderung in diesen nicht so einfachen Zeiten so ansehnlich umsetzen zu können, ist nicht zuletzt der Großzügigkeit der Sponsoren zu verdanken, auf die die Gastgeber des Turniers wieder vollumfänglich bauen konnten.

Den Sonderehrenpreis für harmonisches und pferdegerechtes Abreiten für die Dressurprüfung Kl. S* erhielten jeweils die beiden Siegerpaare der Prüfung. Die erste Abteilung gewann Kim Laura Scheibe (Quivre Dór), in der 2. Abteilung siegte Nicole Kirschnick (Serena-Serenity). Den Sonderehrenpreis für das beste Paar der Youngster-Tour auf dem Springplatz nahm Amelie Ottens (Calista) entgegen. Die drei erfolgreichsten Paare der Springpferdeprüfungen Kl. L und M waren Ilena Kilian (Cordanos), Horst Jun.Neben (Zasou vom Claashof) und Harm Wiebusch (Mario). Die besten Ergebnisse in den beiden Dressurprüfungen Kl. L erzielte Clarissa Sander (Tom Tom). Den Sonderehrenpreis für das erfolgreichste Paar der Großen Tour wurde an Tobias Bremermann (Vicky) übergeben, der hinsichtlich der Ergebnisse nur haarscharf an Hergen Forkert vorbeiziehen konnte.

Die Springprüfung Kl. S* konnte Josch Löhden (Van Moor) gewinnen, in der Springprüfung Kl. S* für 7 und achtjährige Pferde kam schließlich keiner an Harm Lahde (Fipi) vorbei.

Alljährlicher Höhepunkt der Veranstaltung ist die schwere Springprüfung mit dem Stechen um den Sieg. Nach rasanten Ritten verwies Hans-Jörn Ottens (Casablanca) mit nur fünf Zehntelsekunden Vorsprung Tobias Bremermann (Vicky) auf Platz zwei, Thomas Brand (Cessna) und Hergen Forkert (Stanford) erkämpften sich mit schnellen Nullrunden im Stechen die Plätze drei und vier.

Die Ausrichter des Sommerturniers zeigten sich am Abend des dritten Veranstaltungstages glücklich und zufrieden über den Verlauf des Turniers. Anke Wahlers, stellvertretende Vorsitzende, fasst die Stimmung am Finaltag wie folgt zusammen: „Es war für uns als Gastgeber natürlich großartig, Zuschauer empfangen zu dürfen. Mit Applaus und Musik über Lautsprecher ist eine Siegerehrung auf unserem schönen Hauptplatz so, wie sie sein muss, da kommen Emotionen rüber. Die Helfer haben wieder einmal im Vorfeld und an den drei Turniertagen gezeigt, mit wieviel Herzblut sie sich alle für ihren Verein engagieren. Die Teilnehmer haben so viel Lob ausgesprochen, alles lief ja wie am Schnürchen - und sogar das Wetter hat meistens mitgespielt.“

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