„Snevern Stadtgeflüster“: Talkrunde zum Thema „Sport und Inklusion“

Öffentliche Veranstaltung im Jugendbereich der FZB Schneverdingen am 22. Oktober

„Snevern Stadtgeflüster“: Talkrunde zum Thema „Sport und Inklusion“

„Sport und Inklusion“ - so lautet das Thema der nächsten Talkrunde zu inklusiven Themen in Schneverdingen unter dem Titel „Schneverdinger Stadtgeflüster“, die am 22. Oktober ab 19.30 Uhr im Jugendbereich der FZB Schneverdingen, Auf dem Eck 2, auf dem Plan steht. Moderator Oliver Hofmann wird sich erneut mit seinen Gästen über Themen rund um Inklusion unterhalten. Der Eintritt ist frei. Der Abend ist eine gemeinsame Veranstaltung des Kulturvereins Schneverdingen mit Jugendbereich der FZB und dem Projekt „Kommune inklusiv“.

Wie ist es, Sport mit einer Beeinträchtigung zu treiben? Was ist mit dem Sportunterricht an Schulen? Welche Bedarfe haben Menschen mit Behinderungen, wenn es um das Thema Sport geht? Drei Gäste werden aus ihrem Leben und von ihren Erlebnissen berichten - und eventuell gibt es zum Abschluss der Veranstaltung auch schon einige Lösungsansätze. An diesem Abend bekommt das Publikum Informationen aus erster Hand. Und wer ist dabei? Michael Schirmer steht als 1. Vorsitzender des TV Jahn Schneverdingen stellvertretend für die Sportvereine der Heideblütenstadt. Johannes Borbe hat sein Ohr als Mitarbeiter der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) direkt an der Basis. Wie erfolgreich Menschen mit Behinderung im Sport sein können, weiß Kai Schröder. Er ist elfmaliger Goldmedaillen-Gewinner bei paralympischen Spielen. Außerdem kommen auch Eltern zu Wort, die sich für ihren Nachwuchs ein adäquates Bewegungs- und Sportangebot wünschen und derzeit dafür noch weite Wege in Kauf nehmen müssen.

Die Stadt Schneverdingen ist eine von fünf ausgewählten Modellgemeinden, die zusammen mit der „Aktion Mensch“ Inklusion vor Ort umsetzen möchte. „Kommune inklusiv“ heißt das Projekt, das zum Ziel hat, Lebenswelten zu schaffen, in denen Begegnung, Respekt und Vielfalt selbstverständlich sind. Die Verantwortlichen des Projektes in der Heideblütenstadt sind sich einig: Inklusion beginne da, wo sich das tägliche Leben der Menschen abspiele „und wo sie die Möglichkeit haben, sich zu begegnen.“

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