Süße Häuser zu verkaufen

Konfirmanden engagieren sich für Hilfsprojekt in Mosambik

Süße Häuser zu verkaufen

Viel Spaß hatten die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Peter-und-Paul-Kirchengemeinde beim Verzieren der von der „Stadtbäckerei Hoppe“ gebackenen Lebkuchenhäuschen. Mit viel Eifer und Fantasie dekorierten sie die Häuschen. Am kommenden Wochenende werden diese auf dem Snevern Wiehnachtsmarkt am Stand der „Ökumenischen Stadtrunde“ zum Verkauf angeboten - für einen guten Zweck.

Mit Pastorin Katharina Friebe und Pastor Harm Cordes besprachen die Jugendlichen verschiedene Hilfsprojekte. Dann fiel die Entscheidung, dass mit dem Spendenerlös ein Kinderprojekt in Mosambik gefördert werden soll: Am Rande der Hauptstadt Maputo sortieren Menschen von Hand den Abfall der großen Stadt. Früher haben dort sogar schon Kinder gearbeitet. Bei dem Projekt „Eine Chance für Müllkinder“ arbeitet „Brot für die Welt“ mit einer Partnerorganisation vor Ort zusammen. Durch diese Hilfe wird den Kindern der Schulbesuch ermöglicht und sie erhalten eine warme Mahlzeit - oftmals die einzige Mahlzeit am Tag. Jugendlichen wird eine Ausbildung ermöglicht.

Die Konfis hoffen nun, die bunt dekorierten süßen Eigenheime möglichst gewinnbringend verkaufen zu können, um das Projekt weiter zu unterstützen. Die Spenden für die Lebkuchehäuser werden wieder in einem Spendentrichter gesammelt - der Spaßfaktor kommt also auch nicht zu kurz beim Zusehen, wie der Spendeneuro rollt.

Die in der „Ökumenischen Stadtrunde“ vertretenen christlichen Gemeinden sind seit einigen Jahren mit einem Spendenprojekt auf dem Weihnachtsmarkt vertreten und freuen sich, dass die Jugendlichen sich in dieser Form engagieren. In diesem Jahr finden Interessierte den Stand übrigens erstmals im Eingangsbereich der Peter-und-Paul-Kirche. Ergänzend zu dem Spendenprojekt werden hier auch christliche Bücher und ausgewählte besondere Karten angeboten.

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