SWG zum HKK-Standort

Schneverdinger Wählergemeinschaft meldet sich in der Standortdebatte zu Wort

SWG zum HKK-Standort

In der Standortdebatte, die über den geplanten Neubau des Heidekreis-Klinikums geführt wird, bezieht auch die Schneverdinger Wählergemeinschaft (SWG) Stellung. Sie spricht sich für den Standort Dorfmark aus. „Da das neue Klinikum in kommunaler Trägerschaft gebaut und betrieben werden soll, ist im Unterschied zu einem privaten Investor der Faktor Mensch besonders zu berücksichtigen. Ihm ist eine höhere Gewichtung als dem Faktor Wirtschaftlichkeit (Gewinnmaximierung) beizumessen“, heißt es in einer Pressemitteilung der SWG.

Unter dem Aspekt der Sicherung der Daseinsvorsorge sei es „kommunale Aufgabe, die beste medizinische Versorgung für die eigene Bevölkerung zu gewährleisten.“ Diesbezüglich sei der Standort von ausschlaggebender Bedeutung. Mit Dorfmark, ungefähr in der Mitte des Landkreises liegend, sei ein solcher gefunden, da er hinsichtlich der Anfahrzeit (30-Minuten-Regel) der geeignetste Standort sei. „Es kommt zum Beispiel bei einem Schlaganfall oder Herzinfarkt auf jede Sekunde an. Zudem ist Dorfmark politisch der konfliktärmste Standort“, so die SWG um ihren Vorsitzenden Jürgen Schulz.

Und weiter: „Der Standort Bad Fallingbostel, der hinsichtlich der Anfahrzeit einige Kommunen, vor allem im Nordkreis, mit rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ausschließt, ist deshalb für uns inakzeptabel. Auch die Nordkreiskommunen wie Munster, Neuenkirchen, Bispingen und Schneverdingen beteiligen sich über die Kreisumlage am Bau und Betrieb des HKK. Insofern darf Solidarität keine Einbahnstraße sein. Wir fordern daher alle Kreistagsabgeordneten aus den betreffenden Kommunen auf, gegen den Standort Bad Fallingbostel zu stimmen.“

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