Trainingslager in Italien

Leichtathleten des TV Jahn Schneverdingen in Igea Marina

Trainingslager in Italien

Nach zweijähriger Corona-Zwangspause war es zu Ostern endlich wieder möglich für die Leichtathleten des TV Jahn Schneverdingen, in Vorbereitung auf die Bahnsaison 2022 ihr traditionsreiches Trainingslager in Igea Marina nördlich von Rimini zu absolvieren. Mit 33 Teilnehmern konnte eine große Gruppe vorwiegend jüngerer Nachwuchsathleten bei optimalen Wetterbedingungen und sehr warmen Temperaturen im Stadion und am Strand intensiv an Kondition, Kraft und Technik arbeiten und die Zeit wurde sehr intensiv mit insgesamt 28 Trainingssequenzen genutzt.

In diesem Jahr hatte sich auch eine vierköpfige Hannoveraner Athletengruppe von Rukeli Trollmann unter Führung von Berno Wittkopf angeschlossen, von deren älteren Athletinnen die Schneverdinger Nachwuchstalente in gemeinsamen Trainingseinheiten einiges abschauen und lernen konnten. Jeweils morgens um 7 Uhr ging es zum wach werden zu einem kleinen Strandlauf mit den fünf Trainern, die jeweils ihre Stärken in die Übungsabläufe zur Verbesserung der unterschiedlichen Leistungspotenziale einbrachten. So endeten die neun morgentlichen Strandläufe mit intensiven 20-minütigen Stabilitätsprogrammen, die für die allgemeine Verbesserung der Körperspannung sorgten. Nach einem auf die Sportler abgestimmten Frühstück ging es dann ab 9 Uhr ins Stadion ins benachbarte Santarcangelo, wo in den Bereichen Sprint, Hürdensprint, Sprung und Wurf intensive auf die unterschiedlichen Altersgruppen ausgerichtete Technik und Koordinationseinheiten auf dem Programm standen. Nach einer sehr intensiv am Pool genutzten ausgiebigen Mittagspause wurde dann wechselweise im Stadion oder am sommerlichen Strand Kondition und Kraft gebolzt und auch in gemeinsamen Spielformen. Die für die Aufbereitung der Strände für den Sommer aufgehäuften Sandberge waren eine schöne gern genutzte Ergänzung für die Konditionseinheiten. Nach dem sehr abwechslungsreichen Abendessen um 18.30 Uhr kehrte dann meist sehr schnell allgemeine Ruhe und Erholung ein, da ja bereits morgens um 6.30 Uhr der Wecker für den Strandlauf klingelte. Rund um das intensive abwechslungsreiche Training wurden zur Auflockerung zwei Nachmittagsausflüge ins naheliegende San Marino und in die ehemalige Hauptstadt Ravenna durchgeführt, dass Einkaufszentrum mit dem Decathloncenter genutzt und eine intensive Bergtour in die unmittelbar angrenzenden Ausläufer der Abruzzen unternommen.

Der sehr gut abgestimmte Trainer- und Betreuerstab sorgte stets für die optimalen Trainingsabläufe für die Athleten, dazu gehörten jeweils die zeitgerechte Vorbereitung der für die anstehenden Einheiten benötigten Wettkampfanlagen und Geräte genauso, wie die ständige Getränkeversorgung mit reichlich Wasser und die ab und an zu versorgenden kleineren Blessuren.

Ganz wichtig war, dass trotz der ungewohnten extrem anstrengenden Übungen keinerlei verletzungsbedingte Einschränkungen zu verzeichnen waren und es immer eine sehr fröhliche und vergnügte Stimmung war. Auch das Thema Corona war bis auf die Maskenpflicht zu den Mahlzeiten so gut wie vergessen, da aufgrund sehr hoher Impfquote im Umfeld keinerlei Erkrankungen aufgetreten sind. Nachdem am letzten Abend alle Geräte und auch die fünf Busse und Fahrzeuge intensiv gereinigt und vollständig verstaut waren, ging es nach dem letzten Strandlauf unter Wettkampfbedingungen über vier Kilometer nach dem Frühstück und der sehr herzlichen Verabschiedung von der Gastgeberfamilie Rizzi auf eine sehr entspannte Rückreise. Diese wurde um die Mittagszeit mit einem Karfreitagsbesuch bei 27 Grad am Gardasee mit einer Portion Eis unterbrochen. Am Samstag früh um 6 Uhr hatten dann alle Teilnehmer heil und gesund das Zuhause erreicht.

Für alle Teilnehmer ist bereits unmittelbar nach dem Abschluss klar, dass auch 2023 das Trainingslager in der Form auf jeden Fall wieder stattfinden muß. Gespannt sind alle auf die anlaufenden Wettkämpfe und Meisterschaften, die nun schon sehr erfolgreich begonnen worden sind.

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