„Van Wolfen“ spielt „Cigarbox Guitar“

Kulturverein Schneverdingen präsentiert ein besonderes Konzert am 5. August im Biergarten am „Blue Bird“

„Van Wolfen“ spielt „Cigarbox Guitar“

„Snevern Live“ - das verspricht dieses Mal ein Konzert der Extraklasse: Der Kulturverein Schneverdingen präsentiert ein Konzert von „Van Wolfen“ am kommenden Donnerstag, 5. August, ab 19.30 Uhr im Biergarten am „Blue Bird“ in der Gartenstraße der Heideblütenstadt. Im Gepäck ein ganz besonderes Instrument: eine „Cigarbox Blues Guitar“.

Das Blues-Klischee erfüllt er mit links: Karrieren als Krankenpfleger, Regaleinräumer im Supermarkt, Güterwaggon-Reiniger bei der Reichsbahn in Berlin-West, Ringsprecher beim Boxen - bis Panik-OrchesterGründungsmitglied Gottfried Böttger bei ihm anrief und den Satz „Micky, wir brauchen Dich in Hamburg“ in den Hörer knurrte. Schnell hat Micky dann in der Live- und Studioszene der Hafenstadt Fuß gefasst und spielte zeitweise in vier Bands gleichzeitig („Rudolf Rock & die Schocker“, „Duesenberg“ - mit Joachim Witt , bei „Teufelsgeiger“ Lonzo und in der Achim-Reiches-Band). Hinzu kommen zahlreiche Produktionen, etwa mit den „Ärzten“, „Samy Deluxe“, „Rammstein“, „Boss Hoss“, „Zeltinger“, „Ohrenfeindt“, „Delta Moon“ oder „Tamara Danz („Silly“).

Heute spielt Micky mit seiner Band „Van Wolfen“ eine entstaubte Neu-Interpretation des Blues, die 20- bis 30-jährigen Musikhörern ebenso gefällt wie der - immer noch CDs kaufenden - Generation Rolling Stones. Micky Wolfs enorme gitarristische Kompetenz in allen Spieltechniken - vom Countryblues der 1940er, über den elektrischen Chicago-Blues im Stil von „Muddy Waters“ und Namensvetter „Howlin Wolf“, „Swamp-Style-Slides“, bis hin zu Texas Blues (Stevie Ray Vaughan) und zeitgenössischem Blues wie Joe Bonamassa - verbindet sich mit Hip-Hop- Beats, Loops und Noise zu einem eigenständigen, unverwechselbaren Sound.

Seit 2016 geht es direkt zu den Wurzeln des Blues: Micky hat die Liebe zur „Cigarbox Guitar“ entdeck. Dreisaitig, viersaitig, fünfsaitig - die ersten Zeugnisse solch improvisierter Instrumente reichen mit Fotobeweis bis zurück in den amerikanischen Bürgerkrieg. Verbunden mit groovigen Beats wird Ursprüngliches mit der Gegenwart verbunden und es eröffnen sich für den Zuhörer bisher ungehörte Welten.

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