Verursacher flüchtet nach Verkehrsunfall – Hubschrauber kreist über Schneverdingen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

37-Jähriger fährt in der Verdener Straße über Verkehrsinsel und beschädigt Straßenlaterne und Verkehrszeichen

Verursacher flüchtet nach Verkehrsunfall – Hubschrauber kreist über Schneverdingen

Wie die Polizeiinspektion Heidekreis berichtet, kam es am späten Mittwochabend, 3. Juni, gegen 23 Uhr auf der Verdener Straße in Schneverdingen zu einem Verkehrsunfall, bei dem erheblicher Sachschaden entstanden sei und sich der Verursacher zunächst vom Unfallort entfernt habe. Bei der Suche nach dem Flüchtigen sei auch ein Polizeihubschrauber über der Stadt gekreist.

„Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer die Verdener Straße mutmaßlich mit nicht angepasster Geschwindigkeit in Richtung Ortsausgang. Im Bereich der Einmündung Am Vogelsang überfuhr das Fahrzeug eine Verkehrsinsel und beschädigte dabei eine Straßenlaterne sowie ein Verkehrszeichen. Das Auto kam erst rund 250 Meter weiter rechts neben der Fahrbahn zum Stehen“, berichtet Polizeisprecher Tarek Gibbah.

Der Unfallverursacher sei anschließend vom Ort des Geschehens geflüchtet. „Da aufgrund des Unfallbildes nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Fahrer verletzt wurde, suchten Einsatzkräfte noch in der Nacht den Nahbereich ab. Hierbei kam unter anderem auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz“, so der Polizeisprecher: „Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass Alkohol bei dem Unfallgeschehen eine Rolle gespielt haben könnte.“

Am Donnerstagmorgen erschien schließlich ein 37-jähriger Mann aus Neuenkirchen selbstständig bei der Polizeiwache in Schneverdingen und gab sich als Unfallverursacher zu erkennen. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Mann offenbar Restalkohol im Blut hatte. Zudem stellte sich heraus, dass der unverletzte Neuenkirchener nicht über eine Fahrerlaubnis verfügt.

„Zur Klärung der Alkoholisierung zum Unfallzeitpunkt wurden ihm zwei Blutproben entnommen. Den 37-Jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis“, berichtet Gibbah.