Für den Mai hat das Kino in der Heideblütenstadt wieder ein vielschichtiges Programm im Angebot: Erneut läuft in der Heideblütenstadt auf der großen Leinwand eine gelungene Mischung aus Hollywood-Popcornkino sowie spannenden Produktionen aus Deutschland und ganz Europa. Aus interessante Dokumentation und bunte Kinderfilme sind dabei, wenn es beim Schneverdinger Verein „LichtSpiel“ im Kino in der Oststraße wieder heißt: „Film ab!“.
Nach der Vorstellung am Samstag, 2. Mai, um 19 Uhr der Coming-of-Age-Geschichte „Die jüngste Tochter“ (Frankreich/Deutschland 2025; Regie: Hafsia Herzi; 106 Minuten; FSK: ab zwölf Jahren) über eine junge Frau mit Migrationshintergrund, die in ihrer Studienzeit ihr wahres Ich entdeckt, geht das Programm am Sonntag, dem 3. Mai, mit gleich zwei Filmen weiter: Um 15 Uhr läuft für die jungen Zuschauer „Mein Freund Barry“ (Deutschland/Schweiz 2026; Regie: Markus Welter; 97 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung). Der Familienfilm erzählt die Geschichte der besonderen Freundschaft eines kleinen Jungen und dem Lawinenhund Barry. Um 19 Uhr ist dann erneut „Amrum“ (Deutschland 2025; Regie: Fatih Akin; 93 Minuten; FSK: ab zwölf Jahren) zu sehen. Das deutsche Drama von Fatih Akin und Hark Bohm, basier auf Bohms Kindheitserinnerungen auf der Insel Amrum zum Kriegsende.
Weiter geht es am Mittwoch, 6. Mai, um 19 Uhr mit einem Dokumentarfilm, den „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen zusammen mit dem Weltladen der Heideblütenstadt präsentieren: „The Pickers“ (Deutschland/Griechenland 2024; Regie: Elke Sasse; 80 Minuten; FSK: keine Angabe) verfolgt die Spuren der Orangen, Oliven, Erdbeeren oder Blaubeeren bis zu den Menschen, die sie ernten. Der Dokumentarfilm läuft im Original mit deutschen Untertiteln.
Das Drama „Lolita lesen in Teheran“ (Israel/Italien 2024; Regie: Eran Riklis; 108 Minuten; FSK: ab zwölf Jahren) ist am Samstag, 9. Mai, um 19 Uhr zu sehen: Das Biopic zeigt die Geschichte einer Literaturprofessorin im repressiven Iran der 1990er-Jahre, die mit einem Lesezirkel ihre Studentinnen ermutigt.
Am Samstag, 9. Mai, und nochmals am 30. Mai jeweils um 15 Uhr präsentieren „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen gemeinsam „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ (Deutschland 2025; Regie: Hermann Pölking; 100 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung). Die Dokumentation für das Kino ist ein Erzählfilm, der den Kinosaal als Fenster zu einer anderen Zeit braucht.
Zwei Filme laufen am Sonntag, 10. Mai: Um 15 Uhr startet „Hoppers“ (USA 2026; Regie: Daniel Chong; 105 Minuten; FSK: ab sechs Jahren), der Animationsfilm aus dem Hause Pixar über eine junge Frau, die die Sprache der Tiere verstehen lernt. Um 19 Uhr kann sich das Publikum freuen auf die Komödie „Horst Schlämmer sucht das Glück“ (Deutschland 2025; Regie: Sven Unterwaldt junior; 93 Minuten; FSK: ab sechs Jahren). Mit diesem Kinofilm bringt Hape Kerkeling seine Paraderolle als rheinischen Reporter Horst Schlämmer auf die große Leinwand.
Popcorn-Kino im „LichtSpiel“ ist dann am Freitag, 15. Mai, um 19 Uhr zu sehen: Im Science-Fiction-Abenteuer „Der Astronaut – Project Hail Mary“ (USA 2025; Regie: Phil Lord; 156 Minuten; FSK: ab zwölf Jahren) muss Ryan Gosling als unfreiwilliger Astronaut die Menschheit auf einer interstellaren Reise vor ihrer Ausrottung retten.
Die amüsante Zeitreise eines Ehepaars aus den 1950er Jahren in die Gegenwart zeigt am Samstag, 16. Mai, um 19 Uhr die Komödie „Die progressiven Nostalgiker“ (Frankreich 2025; Regie: Vinciane Millereau; 103 Minuten; FSK: ab sechs Jahren).
Der Sonntag, 17. Mai, startet um 15 Uhr mit einem Film für junge und junggebliebene Zuschauer: „Der Super Mario Galaxy Film“ (Japan/USA 2026, Regie: Michael Jelenic, Aaron Horvath; 98 Minuten; FSK: ab sechs Jahren). In dem Animationsfilm über den beliebten Klempner muss Super Mario mithilfe von Toad und Prinzessin Peach seinen verschwundenen Bruder Luigi suchen. Am Abend läuft dann um 19 Uhr nochmals die Komödie „Extrawurst“ (Deutschland 2025; Regie: Marcus H. Rosenmüller; 90 Minuten; FSK: ab zwölf Jahren). In der Adaption der gleichnamigen Theaterkomödie läuft eine Diskussion im Tennisclub gewaltig aus dem Ruder.
Weiter geht es am Freitag, 22. Mai, um 19 Uhr mit „Die Ältern“ (Deutschland 2025; Regie: Sönke Wortmann; 100 Minuten; FSK: ab sechs Jahren), einer Komödie mit Sebastian Bezzel nach dem gleichnamigen Bestseller.
Mit „Im Schatten des Orangenbaums“ (Deutschland/Palästina 2025; Regie: Cherien Dabis; 145 Minuten; FSK: ab zwölf Jahren) ist am Samstag, 23. Mai, um 19 Uhr ein Generationendrama über den Israel-Palästina-Konflikt und einen Teenager zwischen den Fronten zu sehen.
Im Kinderprogramm läuft am Pfingstmontag, 25. Mai, um 15 Uhr „Die Schatzsuche im Blaumeisental“ (Frankreich,Belgien 2026; Regie: Antoine Lanciaux; 77 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung): Das Scherenschnitt-Stop-Motion-Abenteuer handelt von einem neunjährigen Mädchen, das auf ein verborgenes Familiengeheimnis stößt. Am 25. Mai ist dann abends um 19 Uhr erneut „Extrawurst“ zu sehen.
Einen besonderen Dokumentarfilm zeigen „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen dann am Mittwoch, 27. Mai, um 19 Uhr: „Besser Welt als nie“ (Deutschland 2020; Regie: Dennis Kailing; 116 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung) ist eine Reisedoku, in der Dennis Kailing seine Begegnungen und Erfahrungen auf seiner zwei Jahre andauernden und 43.600 Kilometer umspannenden Fahrradtour schildert.
Am Freitag, 29. Mai, ist dann um 19 Uhr nochmals „Horst Schlämmer sucht das Glück“ im Programm des Schneverdinger Kinos.
Ein Drama und Historienfilm zugleich ist am Samstag, 30. Mai, um 19 Uhr mit „Hamnet“ (Großbritannien/USA 2025; Regie: Chloe Zhao; 125 Minuten; FSK: ab zwölf Jahren) zu sehen: In der Romanadaption mit Paul Mascal und Jessie Buckley als William und Agnes Shakespeare, wird deren Liebe vom Tod ihres Sohnes Hamnet überschattet.
Mit zwei Filmen endet dann am Sonntag, 31. Mai das Programm des Monats: Nach der Vorstellung von „Der Super Mario Galaxy Film“ um 15 Uhr beginnt dann um 19 Uhr in der Abendvorstellung „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ (Deutschland 2025; Regie: Simon Verhoeven; 135 Minuten; FSK: ab sechs Jahren): Die Drama-Komödie ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Joachim Meyerhoff.